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LANDKREIS HARBURG DARF LOCKERN, LANDKREIS STADE NOCH NICHT Neue Corona-Regeln bei einer Inzidenz unter 10

Falsche Handwerker in Seevetal unterwegs

thl. Seevetal. In Emmelndorf erschienen am Montagvormittag drei Männer auf dem Grundstück eines 82-Jährigen. Die "Handwerker" wiesen den Mann auf das angeblich erneuerungsbedürftige Dach seiner Garage hin. Die Sanierung des Daches und des Fallrohres boten sie ihm für eine Zahlung von 10.000 Euro in bar an. Vom Auftreten der Männer überrumpelt, stimmte der Mann den Arbeiten zu.
Nachdem die Arbeiten ausgeführt waren, kassierten die drei Männer das Geld und fuhren mit einem blauen Transporter mit vermutlich ausländischem Kennzeichen davon. Erst danach stellte der Senior fest, dass die Arbeiten äußerst mangelhaft durchgeführt worden waren. Für die Polizei besteht der Verdacht des Leistungsbetruges. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.
Möglicherweise ist das Trio auch an anderen Anschriften vorstellig geworden, um seine Arbeiten anzubieten. Zeugen oder weitere Geschädigte, werden gebeten, sich unter Tel. 04105 - 6200 bei der Polizei zu melden.
Die Polizei warnt aus diesem aktuellen Anlass noch einmal vor dubiosen Handwerkern und aktuellen Handwerksangeboten. "Mit Beginn der Gartensaison sind reisende Handwerker größtenteils in ländlichen Gebieten unterwegs und bieten an Arbeiten zu verrichten. Die Arbeiten gehen von Reinigungsarbeiten von Auffahrten und Terrassen über Dacharbeiten, Gartenarbeiten und vieles mehr", weiß Carsten Bünger, Präventionsbeauftragter der Polizeiinspektion Harburg. Die Arbeiten werden spontan vor Ort "über den Gartenzaun" zu einem angeblichen Schnäppchenpreis angeboten. Oft werben diese Handwerksbetriebe auch vorab über Anzeigen in lokalen Zeitungen oder Flyern, die sich in Briefkästen wiederfinden. Die dort genannten Kontaktdaten und -adressen existieren in einigen Fällen gar nicht. Es wird empfohlen, entsprechende Angebote und Anbieter genau zu überprüfen. "Besonders häufig haben es diese Betrüger an der Haustür auf Senioren abgesehen. Es wird teilweise auch behauptet, dass man gerade im nahegelegenen Neubaugebiet arbeiten würde, aber zufällig Zeit hätte die angebotenen Arbeiten auszuführen", so Bünger weiter. Er rät, jegliche Angebote dieser Art abzulehnen, sei es spontane Bauarbeiten auf dem Grundstück (insbesondere Dach- und Pflasterarbeiten) oder andere in Haus und Garten. "Wenn Sie angesprochen werden, wenden Sie sich sofort an die Polizei. Achten Sie in diesem Zusammenhang auch auf Ihre älteren Nachbarn", so der Beamte.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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