20 Streifenwagen im Einsatz
Verfeindete Familien sorgen für Großeinsatz

mum. Maschen. Ein Streit zweier rivalisierender Großfamilien ist am Sonnabend in Maschen eskaliert. Vier Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Zwei 22-Jährige erlitten Prellungen, zwei Männer im Alter von 23 und 24 Jahren kamen mit Stich- und Schlagverletzungen in verschiedene Krankenhäuser. Lebensgefahr bestehe bei ihnen nicht, so die Polizei mit. Sie ermittelt wegen versuchten Totschlags gegen vier Männer. Diese sind auf der Flucht.

In der Nacht zu Sonntag kam es in Maschen zu einem großen Polizeieinsatz. Gegen 22 Uhr verständigten Zeugen die Beamten, weil sie eine Schlägerei auf dem Parkplatz eines Discounters beobachtet hatten. Zwei Männer hatten einen 22-Jährigen angegriffen und mit Schlägen und Tritten leicht verletzt. Noch vor Eintreffen des ersten Streifenwagens waren die Täter geflohen. Bei den
Männern handelt es sich laut Polizeibericht um Angehörige zweier Familien, die in der Vergangenheit bereits mehrfach miteinander in Streit geraten waren. Dabei kam es vereinzelt zu Körperverletzungen.
Gegen 23.30 Uhr kam es auf dem Parkplatz erneut zu einer Auseinandersetzung. Diesmal griffen nach aktuellem Stand vier Männer mehrere Angehörige der anderen Familie an. Dabei kamen auch Stichwaffen zum Einsatz. Zwei Männer im Alter von 23 und 24 Jahren erlitten Stich- und Schlagverletzungen. Lebensgefahr besteht nach  erster Einschätzung nicht. Die Verletzten kamen mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser. Ein dritter Mann im Alter von 22 Jahren erlitt einige Prellungen. Die vier Täter flüchteten anschließend in unbekannte Richtung. Wegen des Angriffs wurde ein Strafverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet.
Da weitere Konfrontationen zwischen den beiden Familien nicht auszuschließen waren, wurden insgesamt 20 Funkstreifenwagen aus dem Gebiet der Polizeidirektion sowie aus Hamburg nach Maschen und  Meckelfeld entsandt. Zu weiteren Auseinandersetzungen kam es nicht. Noch in der Nacht konnte das bei dem zweiten Angriff genutzte Fluchtfahrzeug an einer Wohnanschrift der Beschuldigten lokalisiert werden. Die Anschrift wurde am frühen Morgen durch Spezialkräfte  durchsucht. Die Beschuldigten wurden nicht angetroffen. Die Fahndung
dauert an.

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