Karoxbostel
38.000 Euro Förderung für denkmalgeschützten Landschaftspark

Förderer und Eigentümerfamilie des Landschaftsparks Karoxbostel (v. li.): Timo Jahns (Toto-Lotto Niedersachsen GmbH), Dr. Klaus Püttmann (Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege), Dr. Volker Drecktrah (Deutsche Stiftung Denkmalschutz), Emily Weede, Vera Winter, Martin Aude (Regionaldirektor VGH-Versicherung), Caroline Kleinert (Denkmalpflegerin)
  • Förderer und Eigentümerfamilie des Landschaftsparks Karoxbostel (v. li.): Timo Jahns (Toto-Lotto Niedersachsen GmbH), Dr. Klaus Püttmann (Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege), Dr. Volker Drecktrah (Deutsche Stiftung Denkmalschutz), Emily Weede, Vera Winter, Martin Aude (Regionaldirektor VGH-Versicherung), Caroline Kleinert (Denkmalpflegerin)
  • Foto: Wolf Weede
  • hochgeladen von Thomas Sulzyc

ts. Karoxbostel. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, das Land Niedersachsen, die VGH-Stiftung und der Landkreis Harburg fördern die Sanierung des Landschaftsparks an der Henry-Henschen-Allee in Karoxbostel mit insgesamt 38.000 Euro. Das teilte Emily Weede mit, die der Eigentümerfamilie angehört.
Der zehn Hektar große, denkmalgeschützte Landschaftspark wurde ab dem Jahr 1830 angelegt. Die letzte größere Umgestaltung erfolgte 1931 nach einem Brand und dem Umbau des Hauses. „Aus allen Bauperioden sind Gestaltungselemente erhalten“, sagte der Oberkonservator des Landesamtes für Denkmalpflege, Dr. Klaus Püttmann.
Seit 1881 ist der Park im Besitz der heutigen Eigentümerfamilie. „2017 ist der Park durch zwei Stürme stark beschädigt worden, so dass wir uns im Familienrat überlegt haben, die Sache grundsätzlich anzugehen“, sagt Emily Weede. „Zusammen mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde ein umfassendes Sanierungskonzept erarbeitet“, ergänzt Oberkonservator Dr. Klaus Püttmann. Im nächsten Jahr ist vorgesehen, das Wegenetz zu sanieren.
Der Park und die umliegenden Hofflächen sind zu einem Rückzugsraum für viele Tiere und Pflanzen geworden – darunter auch einige sehr seltene Arten. „Aus diesem Grund öffnen wir den Park auch nur zu ganz besonderen Gelegenheiten“, erläutert Emily Weede. Ein Gartendenkmal zu erhalten, erfordere viel Arbeit. Jedes Jahr verursache zudem der Unterhalt des Parks nicht unerhebliche Kosten: „Wir sind den Förderern sehr dankbar für ihr Engagement“, sagt ihre Mutter Vera Winter.

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