An Grenzen gehen: Großübung der Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg

So realitätsnah wie möglich werden die Übungsszenarien nachgestellt. Hier kümmert sich Claudia Böhme um ihren "verletzen" Kameraden Vincent Franke
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kb. Bendestorf. Brände löschen, Menschen aus Lebensgefahr retten, Verletzte bergen, Veranstaltungen sichern, Gefahrstoffe beseitigen: Die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren sind vielfältig und die Retter tragen hohe Verantwortung. Um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein, haben die Feuerwehren in der Samtgemeinde Jesteburg am vergangenen Samstag eine Großübung veranstaltet. In nur zwölf Stunden arbeiteten die Wehren aus Bendestorf, Harmstorf, Jesteburg und Lüllau gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Neuland Hamburg und Rade sowie Einsatzkräften des DRK und der Polizei 15 Einsatzlagen ab. Insgesamt rund 70 Personen waren im Einsatz.
Von der Suche nach vermissten Personen, über verunglückte Angler bis hin zu einem Brand in der Grundschule - die verschiedenen Aufgaben deckten eine große Bandbreite ab. "Die Feuerwehrleute gehen an einem solchen Tag an ihre Grenzen", so Christian Nawrath, Gruppenführer bei der ausrichtenden Feuerwehr Bendestorf, der die Großübung gemeinsam mit Gruppenführer Phillip Ritter organisiert hatte. Wochenlange Vorbereitungen waren dazu notwendig. "Ohne die Unterstützung von befreundeten Firmen und Privatpersonen, Vereinen und Institutionen vor Ort ist das gar nicht machbar", machte Nawrath deutlich. Denn um die Einsatzlagen möglichst realistisch darzustellen, ist viel Material nötig. "Das geht von Bäumen, die wir von den Niedersächsischen Landesforsten bekommen haben, über Fahrzeuge, die wir für die Nachahmung von Unfallgeschehen brauchen, bis zu Gebäuden und Firmengeländen, die wir für Übungen zur Verfügung gestellt bekommen", erzählt Christian Nawrath.
Zum Abschluss der Großübung wartete dann auch noch ein sportlicher Wettkampf auf die Teilnehmer, bevor es zum geselligen Teil überging. "So ein Übungstag ist zwar wahnsinnig anstrengend, aber es freuen sich auch immer alle darauf", so Christian Nawrath. Er bedankt sich im Namen aller Teilnehmer bei der Gärtnerei Ritter, Dirk Schmanns vom örtlichen Angelsee, dem SV Bendestorf, den Niedersächsischen Landesforsten, Bäckerei Danker in Klecken und dem Abschleppdienst Ralf Hartmann in Ramelsloh.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

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