Auf Jagdreisen ist Vorsicht geboten: Vortrag auf Jägerschaftsversammlung über Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest

Präsentkorb für den Referenten: Horst Günter Jagau mit Hans-Gerd Doerrie
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  • Foto: Heribert Strauch
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ce. Hittfeld. "Die Afrikanische Schweinepest - eine gemeinsame Herausforderung" lautete das Schwerpunktthema auf der jüngsten Herbstversammlung der Jägerschaft Landkreis Harburg (JLH) in der Hittfelder "Burg Seevetal". JLH-Vorsitzender Horst Günter Jagau begrüßte als Referenten den Forstdirektor Hans-Gerd Doerrie vom niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg.
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist laut Doerrie eine Virusinfektion, die ursprünglich in Afrika beheimatet ist und meist zum Tode der Tiere führt. Symptome und Verlauf dieser Seuche ähneln der klassischen Schweinepest. Die ASP breitete sich von ihrem mutmaßlichen Ausbruchsort in Georgien bis nach Weißrussland, Polen, Litauen und Lettland aus. Da Litauen ein beliebtes Jagdreiseland sei, müssten - so Doerrie - auch die Waidmänner und -frauen aus Deutschland Vorsicht beim Umgang mit erlegten und womöglich infizierten Tieren walten lassen. "Je früher eine Seucheneinschleppung erkannt wird, desto schneller kann sie ausgerottet werden", betonte der Experte. Ein möglicher ASP-Ausbruch in Deutschland würde zu erheblichen Leiden bei betroffenen Tieren führen und massive Auswirkungen haben für die Landwirtschaft und die daran angeschlossene Verarbeitungsindustrie. Derzeit bestehe diesbezüglich aber kein Grund zur Sorge, erklärte Hans-Gerd Doerrie. Der beste Schutz gegen ASP seien "Prävention und Hygiene".
Jägerschafts-Chef Horst Günter Jagau berichtete schließlich von den kürzlich abgeschlossenen Umbauarbeiten auf dem JLH-Schrotschießstand in Garlstorf. Die vom Land Niedersachsen und dem Landkreis Harburg vorgeschriebenen Maßnahmen dienten der Reduzierung der Bleibelastung auf dem Areal. Die Kosten bezifferte Jagau mit rund 400.000 Euro.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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