Aufkleber setzen ein Zeichen: "Nein zum Rastplatz-Wahnsinn"

Mit diesem neuen Sticker können die Bürger ein Zeichen gegen die Rastplatz-Pläne setzen
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kb. Seevetal. "Nein zum Rastplatz-Wahnsinn in Meckelfeld": Dieser deutliche Slogan prangt auf den neuen Aufklebern, die die Bürgerinitiative (BI) gegen die Raststätte Elbmarsch jetzt verteilt. "Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass wir die geplante Mega-Tank- und Rastanlage nicht einfach hinnehmen werden", so Rainer Weseloh von der BI.
Er und seine Mitstreiter kämpfen gemeinsam mit unzähligen Bürgern seit Bekanntwerden der Pläne zum Bau einer Tank- und Rastanlage an der A1 bei Meckelfeld gegen das Projekt. Wie berichtet sollen auf rund 23 Hektar insgesamt 255 Lkw-Stellplätze, 311 Pkw-Parkplätze sowie weitere Stellflächen für Busse und Schwerlasttransporter entstehen. Die Gegner der Anlage fürchten nicht nur eine zusätzliche Verkehrsbelastung für die Anwohner, sie wenden sich auch gegen einen nicht wieder gut zu machenden Eingriff in das Landschaftsbild.
Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens prüft die zuständige Landesverkehrsbehörde in Verden derzeit die über 6.400 Einwendungen, die gegen das Vorhaben eingereicht wurden. Wie lange dies noch dauert, ist unklar. "Angesichts der ungewöhnlich hohen Zahl an Einwendungen können zur Dauer keine konkreten Angaben gemacht werden", so Sönke Zulauf, Fachbereichsleiter Planung.
Nächster Schritt im Planfeststellungsverfahren wird ein Erörterungstermin sein, bei dem die Einwendungen und die diesbezüglichen Stellungnahmen mit den Betroffenen und dem Vorhabenträger durchgegangen werden. Wann der Termin stattfindet, steht noch nicht fest. Wer ähnliche Verfahren kennt, weiß, dass vor dem kommenden Sommer vermutlich nichts passieren wird. Hier könnte die Zeit der Behörde in die Hände spielen: Fällt der Erörterungstermin in die Sommerferien, werden vermutlich weit weniger Bürger daran teilnehmen.
Auch für die weiteren Planungsschritte gibt es noch keinen Zeitplan. Sollte der Planfeststellungsbeschluss ergehen, stünden als nächster Schritt der Grunderwerb sowie parallel dazu die Bauvorbereitungen an.
Bei der Gemeinde Seevetal will man jetzt erst einmal den Erörterungstermin abwarten. "Jetzt ist die Behörde am Zug, dann sehen wir weiter", so Gemeindesprecher Andreas Schmidt. Die BI plant im Frühling eine nächste Aktion. "Wir wollen den Menschen bei einem Rundgang über das zukünftige Raststätten-Gelände noch einmal deutlich machen, was für ein großer Eingriff in die Landschaft hier droht", so Rainer Weseloh.
Übrigens: Die BI gegen die Raststätte Elbmarsch wurde kürzlich als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ab sofort können auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Alle Infos zur BI finden Sie auf http://www.rastplatz-im-moor.de. Die neuen Aufkleber können per Mail an aufkleber@rastplatz-im-moor.de oder telefonisch unter 0176 - 1971476 angefordert werden.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

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