Hitze wie im Hochsommer: Teilnehmer des Feuerwehrmarsches in Hanstedt gingen gerne baden

Eine nasse Angelegenheit: Max Lenz von der Jugendfeuerwehr Prenzlau meistert den wackeligen Parcours über den Köhlerteich
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kb. Hanstedt. Eigentlich sind die unfreiwilligen Ausflüge ins kühle Nass beim Hanstedter Feuerwehrmarsch nur für die Zuschauer ein Heidenspaß - doch in diesem Jahr kam eine kleine Abkühlung für viele Wettkampfteilnehmer gelegen: Bei hochsommerlichen Temperaturen maßen sich rund 1.600 Teilnehmer von Feuerwehren, Jugendfeuerwehren und THW bei der 41. Auflage des Traditionswettbewerbes in Geschicklichkeit, Wissen und Schnelligkeit. Über 150 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des unterhaltsamen Spektakels.
Aus fast ganz Deutschland - u.a. aus dem Harz, von Rügen, aus Schlewig-Holstein und Prenzlau - und sogar der Schweiz waren die Teilnehmer in diesem Jahr wieder angereist. Für die meisten ist der Feuerwehrmarsch in Hanstedt, der alljährlich rund um den Köhlerteich stattfindet, ein Pflichttermin. "Das ist einfach ein Riesenspaß und etwas anderes als andere Wettkämpfe", erzählten Tobias Grabowski und Kai Schilling von der Feuerwehr in Schierhorn. Beide nutzen die Chance auf ein Bad im Teich. Ursache dafür war natürlich nicht mangelndes Gleichgewicht, sondern reines Kalkül. "Es ist einfach zu warm heute", so Tobias schmunzelnd. Dafür, dass auch wirklich alle Teilnehmer wieder aus dem Wasser raus kommen, sorgt die DLRG. "Gerade bei den Kindern ist es wichtig, aufzupassen. Die nassen Klamotten können ganz schön schwer werden", weiß Sandra Tschense.
Ortsbrandmeister Peter Lege war hochzufrieden über den Ablauf der Veranstaltung. "Alle sind gut drauf, das Wetter spielt mit, besser kann es eigentlich gar nicht sein." Er dankte auch noch einmal allen Helfern, zu denen auch Jürgen Matz von der Reservisten-Arbeits-Gemeinschaft (RAG) Katastrophenschutz und Thomas Franke vom THW gehören. Gemeinsam mit ihren Teams bauen sie seit vielen Jahren den Parcours auf - und natürlich auch wieder ab. Eine zeitaufwendige Aufgabe, die auch Risikobereitschaft erfordert. "Wir probieren natürlich alles aus, bevor der Wettbewerb startet. Da geht auch schon mal einer von unseren Jungs baden", erzählt Jürgen Matz.

Die Sieger:

Jugendfeuerwehren:
1. Platz JF Iddensen
2. Platz Hanstedt Jugend III
3. Platz JF Klein Heidorn

Aktive:
1. Platz FFW Jesteburg,
2. Platz Rettungsdienst Landkreis Harburg,
3. Platz FF Nindorf a.W.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

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