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Maschener besteht Abitur mit der Traumnote 0,7

Maximilian von Aspern liest im Garten in dem Fachbuch, mit dem ihn die Deutsche Mathematiker-Vereinigung ausgezeichnet hat Fotos: ts
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Maximilian von Aspern vom Gymnasium Meckelfeld ist einer der besten Abiturienten in Niedersachsen

ts. Maschen/Meckelfeld. Maximilian von Aspern hat im Abitur 882 von 900 Punkten und einen Notendurchschnitt von 0,7 erreicht. Besser geht es kaum, im Zeugnis stehen beinahe nur Eins-plus-Bestnoten. Der 18-Jährige aus Maschen ist am Gymnasium Meckelfeld zur Schule gegangen. Jetzt steht ihm die Welt offen. Wahrscheinlich ist, dass ihn sein Weg nach Großbritannien an die renommierte Universität Cambridge führt, um Mathematik zu studieren. Berühmte Absolventen sind der mittelalterlichen Universität sind die Physiker Stephen Hawking und Isaac Newton.
Gespannt wartet Maximilian von Aspern zurzeit auf das Ergebnis seiner schriftlichen Prüfung an der Universität Cambridge. Es ist die letzte Qualifikationsrunde nach Tests und Vorstellungsgesprächen, die Maximilian von Aspern bereits erfolgreich absolviert hat. Besteht der Deutsche sie, darf er im Oktober das Studium an der britischen Elite-Uni aufnehmen.
Einen "Plan B" hat der junge Mann aus Maschen auch: Einen Studienplatz an einer Universität in London hat er bereits sicher. Zusätzlich prüft Maximilian von Aspern die Möglichkeit, an Universitäten in Deutschland Mathematik zu studieren. Ein Mathematik-As überlässt eben nichts dem Zufall.
Im Unterricht am Gymnasium habe er sich schon unterfordert gefühlt. "In Mathematik, meinem stärksten Fach, habe ich extra-Aufgaben erhalten", sagt Maximilian von Aspern. Ruhig und bescheiden wirkt der junge Mann im Gespräch. Im Gruppenunterricht bestand seine Aufgabe meist darin, lernschwächeren Schülern zu helfen.
Wo hat er die acht Punkte zu den bestmöglichen - und für die meisten Schüler utopischen - 900 Punkten verloren? In Chemie, Politik, Deutsch und Kunst gab es bisweilen minimale Abzüge. In Kunst habe er mal lediglich zwölf Punkte (zwei plus) gehabt. Zu Recht, wie Maximilian von Aspern zugibt: "Meine Bilder waren nicht auf allerhöchstem Niveau", sagt er und schmunzelt.
Ein konkretes Berufsziel hat Maximilian von Aspern noch nicht vor Augen. Die mathematische Forschung fasziniert ihn mit ihrer untrüglichen Logik und Objektivität. "Die Mathematik gibt mir das Gefühl der Unabhängigkeit, sie hängt nicht von politischen Ansichten und wirtschaftlichen Theorien ab", sagt er.
Wer Mathematik für zu theoretisch hält, dem widerspricht der junge Mann energisch: "Mit fällt keine fortschrittliche Entwicklung ein, die gar nichts mit Mathematik zu tun hat. Mit Mathematik kann ich der Gesellschaft helfen", sagt Maximilian von Aspern.
In seinen Hobbys unterscheidet sich der Spitzenabiturient nicht von seinen Altersgenossen. In laute Musikclubs zieht es ihn zwar nicht, aber zusammen mit Freunden etwas zu unternehmen, gehört zu seinem liebsten Zeitvertreib. Außerdem hat er hat im VfL Maschen Fußball gespielt und beschäftigt sich mit dem Programmieren am Computer. Und er mag die Filme der "Stars-Wars-Reihe".
Voraussichtlich im August erwartet der Abiturient die Antwort aus Cambridge. Bis dahin reist er zusammen mit einem Schulfreund mit dem Zug durch Europa. Wohin sie mit dem Interrail-Ticket fahren, haben die beiden weitgehend offen gelassen. lediglich Paris und Brüssel und die französische Küste stehen als Ziele fest. Möglichst viele Orte will Maximilian von Aspern sehen. "Ein traditioneller Urlaub ist zu normal", sagt er. Das Mathebuch wird er sicher nicht im Rucksack haben.

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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