Meister Adebar sorgt für Rekordzahlen

Storchenvater“ Hans Steinert (v. li.) mit Dietrich Westphal und Dr. Peter Peter Beecken und einem Storch, der auf Beeckens Stöckter Grundstück nistete, ist seit 23 Jahren als ehrenamtlicher Storchenbetreuer aktiv
  • Storchenvater“ Hans Steinert (v. li.) mit Dietrich Westphal und Dr. Peter Peter Beecken und einem Storch, der auf Beeckens Stöckter Grundstück nistete, ist seit 23 Jahren als ehrenamtlicher Storchenbetreuer aktiv
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37 Weißstorch-Paare - höchster Stand seit Jahrzehnten / 77 Jungstörche groß gezogen

kb. Landkreis. Ein derart gutes Weißstorchjahr haben Detlef Gumz, Leiter der Abteilung Naturschutz- und Landschaftspflege der Kreisverwaltung, und Hans Steinert, der sich seit 23 Jahren als ehrenamtlicher Storchenbetreuer im Landkreis Harburg für den Schutz des Weißstorchs engagiert, noch nicht erlebt. „Trotz zehnprozentiger Bruteinbußen erleben wir 2017 im Landkreis die größte Weißstorchpopulation seit mehr als 50 Jahren“, berichtet der „Storchenvater“ des Landkreises Harburg. „Neben 77 ausgeflogenen Jungstörchen aus 32 erfolgreichen Bruten, können wir uns über fünf Storchneuansiedlungen in Fleestedt, Stelle, Stöckte, Bahlburg und Nindorf freuen“.
Fünf Storchenpaare verloren durch den Sommersturm mit Starkregen Ende Juni, Anfang Juli oder durch Revierkämpfe ihre Gelege beziehungsweise sämtliche Jungstörche. 77 ausgeflogene Jungstörche sind jedoch die höchste Anzahl flügger Störche seit Jahrzehnten und ein sehr gutes Ergebnis.
Für Hans Steinert ist das so etwas wie die Krönung seines Lebenswerks als „Storchenvater“. Der mittlerweile 83-jährige Steller beschäftigt sich seit mehr als 50 Jahren intensiv mit Meister Adebar und amtiert seit 23 Jahren als ehrenamtlicher Storchenberater für den Landkreis Harburg. Gemeinsam mit den Teilgebietsbetreuern Ortrud Hock und Frieder Günther ist Steinert jedes Jahr zwischen Februar und September unterwegs und beobachtet das Geschehen an und um die Störchennester im Landkreis.
Demnächst mit von der Partie ist der 36-jährige Stöckter Tom Sauerland, der designierte Nachfolger des „Storchenvaters“. Die vier Storchenbetreuer sind allesamt in der NABU-Gruppe Winsen (Naturschutzbund Deutschland) aktiv. Sie beobachten, wann die Störche aus ihren afrikanischen Winterquartieren zurückkehren und prüfen, ob die Vögel beringt sind. Die Nummern lesen die Weißstorchschützer ab und melden sie an die zuständige Vogelwarte. Außerdem haben sie den Gesundheitszustand der Alt- und Jungstörche im Blick und beobachten den Zustand der Nester. Sie werden aktiv, wenn Störche verunglücken, und beraten Grundstückseigentümer bei der Instandhaltung der Nistplätze sowie bei der Planung für den Bau von Nisthilfen. Bei Arbeitseinsätzen an Storchennestern – und die sind nicht selten – greifen ihnen Mitglieder der NABU-Gruppe Winsen unter die Arme.
Hans Steinert hat viele gute Erinnerungen an die vergangenen 23 Jahre im Einsatz für den Weißstorch, besonders an die vielen Begegnungen mit den Menschen im Landkreis Harburg. Ein Klönschnack und eine Einladung zum Kaffee waren nicht selten. Doch nun, im Alter von 83 Jahren denkt Steinert ans Aufhören. Sein Nachfolger Tom Sauerland ist ebenfalls storchenbegeistert und hat auf seinem Stöckter Wohngrundstück eigens einen Storchenhorst angelegt. Dieser wurde gleich von einem Storchenpaar angenommen. Auf der Internetseite www.meisteradebar.de können Interessierte im kommenden Jahr wieder das Brutgeschehen der Weißstörche per Webcam verfolgen.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

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