Ohne Rad aufgeschmissen: Wer hilft WOCHENBLATT-Austräger Anas?

Würden sich sehr freuen, wenn jemand hilft: Dieter Nagel und WOCHENBLATT-Austräger Anas
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  • hochgeladen von Katja Bendig
Service

Zeitnahe Benachrichtigung nicht mehr möglich
Corona: Gesundheitsamt im Kreis Stade kommt nicht mehr hinterher

jd. Stade.  Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Stade steigen weiter – und das Gesundheitsamt kommt nicht mehr hinterher. Eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung bzw. Benachrichtigung von Personen, die positiv getestet wurden, ist seit dieser Woche nicht mehr möglich. „Wir schieben derzeit rund 1.000 Betroffene vor uns her, die wir nicht mehr – wie bisher üblich – binnen 24 Stunden angerufen haben“, sagt Landrat Kai Seefried. Die Masse der Infizierten sei einfach zu groß, um alle Fälle innerhalb...

Panorama
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Corona-Zahlen am 26. Januar im Landkreis Harburg
Inzidenzwert sinkt den dritten Tag in Folge

(lm). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 26. Januar, erneut leicht gesunken. Am Vortag lag der Wert bei 1.274,5, heute bei 1.263,6. Am Mittwoch der Vorwoche zuvor belief sich der Inzidenzwert auf 976,9.  374 neue Corona-Fälle wurden heute vermeldet, 3.235 waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die landesweiten Werte der Hospitalisierungsinzidenz (6,9 auf 7,3) und der Intensivbettenbelegung (4,9 auf 5,2 Prozent) sind dagegen angestiegen.  Seit Ausbruch der...

Panorama
Auch während der Rastzeit vollführen die Kraniche ihre imposanten Tänze mit lauten trompetenartigen Rufen
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Vogelbestand im Aufwind
70 Kranich-Paare im Landkreis Stade gezählt

sv/nw. Landkreis Stade. In den 1990er Jahren war der Kranich nur ein sehr seltener Gast im Landkreis Stade. 1996 konnte lediglich ein Brutpaar nachgewiesen werden – inzwischen haben 70 Kranichpaare ihr Revier im Landkreis. Dr. Uwe Andreas, Leiter des Naturschutzamtes: „Dieser große Erfolg ist der Renaturierung und Wiedervernässung in den Naturschutzgebieten Feerner Moor und Hohes Moor sowie in den Kehdinger Mooren zu verdanken.“ Die Zahl der Kraniche nimmt zuWährend der Zugzeit der Kraniche...

Panorama
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Corona-Warnapp
Was tun bei einer Begegnung mit erhöhtem Risiko?

(sv). Die Corona-Zahlen befinden sich seit Anfang des Jahres in einer steilen Aufwärtskurve. Durch die sich schnell verbreitende Corona-Variante Omikron schlägt vieler Orts nun die Corona-Warnapp häufiger aus und meldet Begegnungen mit niedrigem oder hohem Risiko. Aber was bedeuten die Risikowarnungen und was ist in einem solchen Fall zu tun? Das RKI erklärt die Meldungen folgendermaßen: Begegnung mit niedrigem Risiko"Zeigt die Corona-Warnapp ein 'niedri­ges Risiko' an und listet gleich­zeitig...

Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

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Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

kb. Seevetal. Für den Dieb sind es meist nur zwei, drei Handgriffe und ein Rad ist geklaut. Gedanken darüber, welche Konsequenzen ihre Tat für den Bestohlenen haben können, machen sich die Langfinger vermutlich selten. WOCHENBLATT-Austräger Anas (17) trifft der Verlust seines Rades besonders. Der Schüler wohnt mit seiner Familie ziemlich abgelegen in der Lindhorster Heide in Seevetal. Sein Fahrrad war für ihn das wichtigste Fortbewegungsmittel. Ob zum Schulbus, zum Fußballtraining oder um Zeitungen auszutragen - alles erledigte Anas per Rad. Und ist nun aufgeschmissen.
Es war vorletzte Woche, als dreiste Diebe das grau-silberne Crossrad der Marke Corratec an der Bushaltestelle "Moorstraße" in Helmstorf klauten, während Anas in der Schule war. "Ich wollte zuerst gar nicht glauben, als meine Schwester anrief und meinte, das Rad sei weg", erzählt der Schüler. Ein ganzes Jahr hatte er auf sein 600 Euro teures Fahrrad gespart. Seinen Lohn vom Zeitungen austragen, Geldgeschenke zum Geburtstag - jeder Cent wurde für das Fahrrad beiseite gelegt. Umso stolzer war Anas, als er das Rad endlich kaufen konnte. "Es hatte eine verstellbare Federung und war top gepflegt", erzählt er. Erst kürzlich hatte er zusammen mit seinem Vater neue Reifen angebaut. "Mein Fahrrad war richtig gut", sagt Anas traurig.
Das dachten sich wohl auch die Diebe, die eiskalt zugriffen. Hoffnung, sein Rad wieder zu bekommen, wollte die Polizei dem Schüler nicht machen. Auch versichert war das Rad nicht. Nun steht Anas mit leeren Händen da. Seine Eltern müssen die Familie über die Runden bringen und können ihm so schnell kein neues Fahrrad kaufen.
Wenn möglich fährt sein Vater oder ein Onkel den Jungen momentan zur Bushaltestelle, das Fußballtraining musste Anas in den vergangenen zwei Wochen schon mal ausfallen lassen. "Mein Vater muss arbeiten, der kann mich leider nicht immer fahren", sagt er. Und zu Fuß ist es einfach zu weit. Um die Zeitung auszutragen, war am vergangenen Samstag sogar die ganze Familie unterwegs. Mit dem Auto wurde zentral gehalten und dann zu Fuß ausgeschwirrt. Keine Dauerlösung.
Von seinem Pech erzählte Anas auch Vertriebsinspektor Dieter Nagel, der für über 100 WOCHENBLATT-Austräger zuständig ist. Und Dieter Nagel war gleich klar: "Dem Jungen muss geholfen werden!" Nagel kennt Anas schon seit über einem Jahr. "Der Junge ist immer zuverlässig und freundlich", erzählt Nagel. Er wandte sich an die Redaktion und hofft nun, dass die WOCHENBLATT-Leser ein Herz für Anas haben. Wer dem 17-Jährigen helfen möchte, meldet sich bei Dieter Nagel unter Tel. 04105 - 2542. Und vielleicht kann Anas schon bald wieder in die Pedale treten.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

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