Stolze Summe: 70.000 Euro für krebskranke Kinder

Bei der Spendenübergabe (v. li.): Anette Kosakowski, Maite Hartwig, Birgit Medenwold-Ruh und Klaus Bublitz
  • Bei der Spendenübergabe (v. li.): Anette Kosakowski, Maite Hartwig, Birgit Medenwold-Ruh und Klaus Bublitz
  • hochgeladen von Katja Bendig

kb. Seevetal. Die Riesensumme von insgesamt 70.000 Euro übergaben jetzt Anette Kosakowski, 1. Vorsitzende, und Brigitte Medenwold-Ruh, 2. Vorsitzende, vom Verein "Hilfe für krebskranke Kinder Seevetal" an Dr. Klaus Bublitz, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und Dr. Maite Hartwig vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Seit 40 Jahren sammelt der Seevetaler Verein Spenden, um damit die Arbeit der Fördergemeinschaft zu unterstützen. In diesem Jahr werden zwei besondere Projekte unterstützt: Gefördert wird zum einen ein Trainingsprogramm für Kinder nach Hirntumorerkrankung sowie das Projekt "Brückenärztin".
"Kinder haben nach der Entfernung eines Hirntumors oft Defizite, sei es in Bewegungsabläufen, in der Sprache oder im logischen Denken", erklärte Klaus Bublitz. Um diese Kinder gezielt zu fördern und ihnen das Selbstvertrauen zurückzugeben, wurde vor etwa drei Jahren am UKE ein spezielles Trainingsprogramm entwickelt. "Eine Psychologin, eine Ergotherapeutin und eine studentische Hilftskraft gucken sich das jeweilige Kind ganz genau an und schauen, welches Defizit tatsächlich vorhanden ist. Anschließend wird ein individuelles Trainingsprogramm entwickelt", so Bublitz. Das Ganze läuft so erfolgreich, dass Hoffnung besteht, dass die Krankenkassen bald die Kosten für das Training übernehmen.
Die "Brückenärztin" Maite Hartwig war selbst vor Ort, um ihr Projekt vorzustellen. Sie betreut zunächst in der Klinik, später dann zu Hause kleine Patienten, die keine Heilungschancen mehr haben und palliativ versorgt werden müssen. "Wir unterstützen nicht nur auf medizinischer Ebene, sondern haben ein ganzes Netzwerk aufgebaut", sagte Hartwig. Den Familien wird z.B. auch beim Organisieren von Hilfsmitteln und der richtigen Pflege geholfen. "Wir sind 24 Stunden erreichbar", so Hartwig. Ziel ist es, den Kindern Krankenhausaufenthalte zu ersparen und möglichst viel Zeit und ein Sterben zu Hause zu ermöglichen.
In den vergangenen 40 Jahren hat die Kinderkrebshilfe Seevetal über 1,3 Millionen Euro an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg gespendet. "Das ist eine irrsinnige Summe, für die wir und gar nicht genug bedanken können", machte Klaus Bublitz deutlich. Er lobte die kontinuierliche, unermüdliche und selbstlose Arbeit der Ehrenamtlichen aus Seevetal. "Diese große Summe wurde durch viel Fleiß zusammengetragen. Der Verein ist unser wichtigster Großspender", so Bublitz.

• Alle Informationen zum Verein und wie auch Sie helfen können auf http://kinderkrebshilfe-seevetal.de .

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

Panorama
  3 Bilder

Eklat zwischen dem Künstler Erwin Hilbert und dem Vorstand der St.-Petri-Kirche
Kunstausstellung in Buxtehuder Kirche vorzeitig beendet

sla. Buxtehude. Nach etlichen Vorfällen, über die das WOCHENBLATT berichtete, hat der Kirchenvorstand der St.-Petri-Kirchengemeinde die Kunstausstellung "Jesus und andere Gestalten" sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Künstler Erwin Hilbert vorzeitig beendet. Der Entschluss wurde durch Pastor Michael Glawion nach dem Druck der Wochenendausgabe bekanntgegeben. Die genauen Hintergründe, die zu dieser Entscheidung führten, werden in der nächsten WOCHENBLATT-Ausgabe am Mittwoch ausführlich...

Politik
Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln, ist das nicht gefährlich, beruhigt der Landkreis

Antwort des Landkreises Harburg auf FDP-Antrag
Maden in Biotonnen sind ungefährlich

(os). Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln oder die Tonne einen unangenehmen Geruch verbreitet, ist das für Menschen ungefährlich. Das geht aus der Antwort des Landkreises Harburg auf eine Anfrage der FDP-Kreistagsfraktion hervor. Wie berichtet, wollten die Freidemokraten wissen, ob es möglich ist, die Biotonne in den Monaten zwischen Mai und September jede Woche und nicht wie derzeit alle 14 Tage leeren zu lassen. Die FDP-Fraktion hatte auf viele Klagen von Bürgern verwiesen, denen beim...

Panorama
Die DLRG rät, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen

Viele Tote an ungesicherten Badestellen
24 Menschen sind bisher in Niedersachsen ertrunken

(bim). Eine Zwischenbilanz der bisherigen Ertrinkungszahlen veröffentlichte jetzt der DLRG-Bundesverband. Demnach sind in Niedersachsen 24 Menschen ertrunken und damit fünf weniger als im Vorjahr. Im Ländervergleich erreicht Niedersachsen dennoch den dritthöchsten Wert (in Nordrhein-Westfalen sind es 26, in Bayern 35). Bundesweit wurden 192 Ertrunkene registriert. Die meisten Unfälle ereignen sich nach wie vor im Binnenland - besondere Gefahr besteht an ungesicherten Badestellen, wie...

Panorama
Bei Drochtersen soll die A 20 die Elbe unterqueren. Der Tunnelbau könnte - wenn alles gut läuft - 2025 beginnen

Fertigstellung der A 20 weiter für 2030 angepeilt
Neuer Elbtunnel: Baubeginn soll 2025 sein

Ab 2030 sollen die ersten Autos durch den neuen Elbtunnel bei Drochtersen rollen.(jd).  Der Termin 2030 wurde in den Vorjahren immer wieder von Planern und Politikern genannt. Jetzt bestätigte der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Bernd Buchholz noch einmal indirekt die Zeitplanung: Er rechne damit, dass die A 20 in seinem Bundesland ab 2030 in ihrer kompletten Länge befahren werden kann, erklärte der Minister. Er dürfte dabei auch an die Elbquerung gedacht haben. Denn ohne den Tunnel...

Politik
Auf dem Gelände der Stadtwerke an der Maurerstraße soll in einer Halle ein Feuerwehrfahrzeug stationiert werden

Sechsmonatige Probephase geplant
Feuerwehrstandort bei den Buchholzer Stadtwerken?

os. Buchholz. Steht bald ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holm in der Waschhalle der Buchholzer Stadtwerke, um von der Maurerstraße zu Einsätzen z. B. ein Steinbeck auszurücken? Das sehen zumindest die Pläne der Stadtverwaltung und der Feuerwehrspitze vor, die Buchholz' Stadtjustiziarin Hilke Henningsmeyer jüngst im Bauausschuss vorstellte. Demnach soll es einen sechsmonatigen Probebetrieb geben und hinterher über weitere Schritte entschieden werden. Hintergrund der Maßnahme ist...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen