Herausragendes Engagement
Verein Hilfe für krebskranke Kinder Seevetal spendet 110.000 Euro

Anette Kosakowski, Vorsitzende des Vereins Hilfe für krebskranke Kinder Seevetal, zeigt den Spendenscheck
  • Anette Kosakowski, Vorsitzende des Vereins Hilfe für krebskranke Kinder Seevetal, zeigt den Spendenscheck
  • Foto: Lennart Kosakowski
  • hochgeladen von Thomas Sulzyc

Corona-Pandemie hat das großartige Engagement des renommierten Vereins nicht bremsen können ts. Maschen. Mit ihrem außergewöhnlichen Engagement haben die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins Hilfe für krebskranke Kinder Seevetal einen großartigen Erfolg erzielt. Obwohl der Verein wegen der Corona-Pandemie seine wichtigsten Spendenveranstaltungen absagen musste, ist es ihm gelungen, 110.000 Euro Spenden zur Unterstützung der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg zu sammeln.
Während einer Videokonferenz hat die 1. Vorsitzende Anette Kosakowski in einer symbolischen Übergabe den Scheck an den Vorsitzenden der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, Dr. Holger Iversen, überreicht.

In diesem Jahr finanziert die Fördergemeinschaft mit der Großspende aus Seevetal drei Projekte: Zum einen kommt Geld der Kunsttherapie auf der Kinderkrebs-Station zugute. Beim kunsttherapeutischen Malen gewinnen die Kinder Abstand von ihrer Krankheit. Bei dem zweiten Projekt handelt es sich um den Sozialfonds, der Familien unterstützt, die aufgrund der Krebserkrankung ihres Kindes in finanzielle Not geraten. Mit dem dritten Projekt wird die Nachsorge-Sprechstunde "TIDE" berücksichtigt, die Kinder und Jugendliche nach abgeschlossener Krebstherapie optimal versorgt und ihre Rückkehr in den Alltag fördert.

Vor einem Jahr schien es nahezu aussichtslos, das Spendenaufkommen aus dem Vorjahr zu erreichen. Immerhin mussten die wichtigsten Spendenanlässe des Jahres, das war damals absehbar, wegen der Corona-Schutzbestimmungen ausgefallen: die Gala im Privathotel Lindtner in Hamburg-Heimfeld und der beliebte Adventsbasar in der Grundschule Horst. Weitere typische Spendenanlässe fielen weg: Dorffeste, Volksläufe oder Unternehmensfeiern, bei denen die ehrenamtlichen Helfer zum Beispiel mit dem Getränkeverkauf Geld für den guten Zweck einnehmen.

Der Vereinsvorstand und andere engagierte Mitglieder, rund zwölf ehrenamtliche Spendensammler, zeigten sich kämpferisch. Gemeinsam krempelten sie die Ärmel hoch, mobilisierten ihre Kontakte und riefen kurzerhand zu Geldspenden anstelle der obligatorischen Sachspenden für die Tombola auf. Der Plan ging auf. Viele Unternehmen, aber auch Privatpersonen, spendeten großzügig.
„Kinder sind sowieso schon die größten Verlierer im Kampf gegen Krebs. Sie dürfen nicht noch gegen COVID-19 den Kürzeren ziehen“, sagt 1. Vorsitzende Anette Kosakowski.

„Wir sind den Seevetalern zu großem Dank verpflichtet. Mit seinem Engagement trägt der Verein nicht nur zur Finanzierung unserer Projekte bei, sondern sorgt in der Öffentlichkeit für ein breites Verständnis für das wichtige Thema Krebs bei Kindern. Wir sind unendlich dankbar, so einen starken Partner an unserer Seite zu haben", erklärt Dr. Holger Iversen die Bedeutung des renommierten Seevetaler Vereins.

Seit dem Jahr 1976 steht die Elterninitiative der Grundschule Horst, aus der im Jahr 1997 der Verein Hilfe für krebskranke Kinder Seevetal hervorgegangen ist, an der Seite der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg. Seit Bestehen konnten mit dem jährlich stattfindenden Adventsbasar sowie der Benefizspendengala insgesamt 1,9 Millionen Euro für das Kinderkrebs-Zentrum Hamburg gesammelt werden.

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Panorama
Der Landkreis Stade ist ab Donnerstag keine Hochinzidenzkommune mehr

Schüler können in zwei Tagen wieder den Unterricht besuchen
Mittwoch ist letzter Tag der "Corona-Notbremse" im Landkreis Stade

jd. Stade. Der Inzidenzwert für den Landkreis Stade liegt seit einer Woche und damit den fünften Werktag in Folge unter der 100er-Marke. Das bedeutet: Der Status als Hochinzidenzkommune wird aufgehoben. Die verschärften Corona-Beschränkungen gelten nur noch bis zum morgigen Mittwoch, 5. Mai.  Am Donnerstag treten dann Lockerungen in Kraft. Das  bedeutet unter anderem: In den Schulen ist wieder Präsenzunterricht möglich und die Kitas können in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln. Außerdem...

Panorama
4 Bilder

5. Mai: Die aktuellen Corona-Zahlen
Ein Corona-Toter im Landkreis Harburg

(sv). Traurige Nachrichten: Der Landkreis Harburg meldet am heutigen Mittwoch, 5. Mai, einen weiteren Corona-Toten. Insgesamt sind nun 107 Menschen im Landkreis an oder mit dem Coronavirus gestorben. Der Inzidenzwert sank heute wieder leicht auf 65,2 (am Vortag: 66,82). Die Zahl der aktiven Fälle stieg auf 280 (+5). Seit Ausbruch der Pandemie meldete der Landkreis 6.250 Corona-Fälle (+33). Davon sind bislang 5.863 Personen wieder genesen (+27). In den Kommunen bleiben die Inzidenzwerte ähnlich...

Wirtschaft
Die Budni-Baustelle in der Zinnhütte wächst schnell. Im vierten Quartal soll der Drogeriemarkt eröffnet werden
3 Bilder

Budni, Netto und Modehaus Schacht
Tostedts Geschäftswelt wird neu gemischt

bim. Tostedt. Die Geschäftswelt in Tostedt ist in Bewegung: Auf dem Gelände der im Jahr 2013 abgebrannten Autowerkstatt in der Zinnhütte baut der Drogeriemarkt Budnikowsky eine zweite Filiale, in die Räume des ehemaligen Aldi-Marktes Unter den Linden soll ein Netto-Markt einziehen, und statt Modeverkauf wird es bei Schacht in der Bahnhofstraße künftig Therapieräume geben. • Budnikowsky: Wie berichtet, hatte Budni vergangenen November auf Anfrage mitgeteilt, dass der Budni-Standort Unter den...

Politik
Wer folgt auf die Führungskräfte, die das 
Rathaus verlassen haben?

Wo sind die größten Baustellen?
Exodus der Führungskräfte aus dem Rathaus Apensen

tk. Apensen. "Petra allein im Rathaus" wäre die passende Schlagzeile, wenn es um die Zukunft der Samtgemeinde-Verwaltung in Apensen geht. Der Samtgemeinde-Bürgermeisterin Petra Beckmann-Frelock sind innerhalb kurzer Zeit drei Führungskräfte abhandengekommen: Sabine Benden, Bauamtsleiterin und stellvertretende Bürgermeisterin, Tanja von der Bey, Chefin im Ordnungs- und Standesamt, und jetzt auch noch Kämmerin Margit Reschke. Optimisten sprechen zwar von der Chance eines Neubeginns. Dem schönen...

Politik
Seit 2016 liegt der Ortskern in Langenrehm brach, über eine Lösung wurde lange diskutiert - ohne Ergebnis

Langenrehmer wenden sich an Verwaltung
Offener Brief der Anwohner

lm. Langenrehm. Kommt nun endlich Bewegung in die Dorferneuerung in Langenrehm? Zumindest haben sich Bewohner des kleinen Ortes nun in einem offenen Brief an die Gemeindeverwaltung, den Ortsrat und den Landkreis gewandt. Und darin gehen die Anwohner hart mit den Verantwortlichen ins Gericht. Das einst idyllische Langenrehm, in dem drei Gastwirte angesiedelt waren, würde mittlerweile einen Preis für das "hässlichste Dorf des Landkreises" gewinnen, heißt es in dem Brief. Der konkrete Vorwurf der...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen