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Bis zu 100 Wohneinheiten
CDU fordert zügige Bauentwicklung im Norden des Göhlenbachs in Hittfeld

Führende Seevetaler CDU-Politiker auf der Fläche nördlich des Göhlenbachs (v.li.): Frank Schmirek, Bürgermeisterkandidatin Emily Weede, Jörg Hartmann und Norbert Fraederich
  • Führende Seevetaler CDU-Politiker auf der Fläche nördlich des Göhlenbachs (v.li.): Frank Schmirek, Bürgermeisterkandidatin Emily Weede, Jörg Hartmann und Norbert Fraederich
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ts. Hittfeld. Das "formelle Hindernis", das seit mehreren Jahren eine Bauentwicklung im Norden der Straße "Am Göhlenbach" in Hittfeld lahmgelegt hat, sei beseitigt. Was der Planungsausschussvorsitzende des Seevetaler Gemeinderats, Norbert Fraederich (CDU), aus Gründen der Verschwiegenheitspflicht verschlüsselt ausdrückt, wird auf den Wohnungsbau in Seevetal starken Einfluss nehmen. Denn bis zu 100 Wohneinheiten in Form von Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern sowie ein Seniorenwohnheim und Tagespflegeplätze sollen dort entstehen.
Geht es nach der CDU Seevetal, erhält die geplante Bebauung von rund fünf Hektar der insgesamt 12,5 Hektar großen Fläche nahe des Hittfelder Ortskerns die höchste Priorität in der Wohnungsbaupolitik der Gemeinde. Das haben der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Schmirek, Norbert Fraederich und die CDU-Bürgermeisterkandidatin Emily Weede im Gespräch mit dem Wochenblatt deutlich gemacht. Möglichst noch in diesem Jahr solle die Gemeinde die Planung abschließen, sagt Frank Schmirek.
Die CDU wird deshalb am Mittwoch, 17. Februar, im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats beantragen, den Planungsprozess unverzüglich aufzunehmen und zügig umzusetzen.

Vorbild für künftige Wohnungsbaugebiete

Die CDU will mit dem Baugebiet im Norden des Göhlenbach ein Muster setzen, das Vorbild für künftige Wohnungsbaugebiete in ganz Seevetal sein soll. Das sind die Leitlinien:
1. Zu dem Wohnkonzept gehört immer die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Harburg wird sich voraussichtlich an diesem Projekt beteiligen.
2. Bewerber und Bewerberinnen aus Seevetal oder dort Geborene sollen bei der Vergabe bevorzugt werden.
3.Die Bebauung soll energieeffizient und ressourcenschonend erfolgen. "Wir wollen auch nachwachsende Baustoffe zulassen. Zum Beispiel arbeiten Unternehmen aus der Region bereits erfolgreich in Holzbauweise", sagt Emily Weede.
4.Das Oberflächenwasser soll möglichst im Gebiet des jeweiligen Bebauungsplans verbleiben. Dabei kämen innovative Systeme, zum Beispiel die sogenannte Schwammspeicherung zur Anwendung. Auch wandgebundene Pflanzsysteme sind ein Baustein dabei. Begrünte Fassaden sorgen dabei durch die Verdunstung über die Blätter für eine Kühlung ihrer Umgebung. Zusätzlich binden sie Feinstaub.
5. Lebensräume für Insekten und Flächen für gemeinschaftliches Gärtnern der Bewohner sollen möglichst Platz in Baugebieten finden. Ausdruck dessen ist: Im Baugebiet "Nördlicher Göhlenbach" werden nur zirka 42 Prozent der Fläche bebaut werden. 

Eckdaten der Planung:
Die vorläufige Planung im Norden des Göhlenbachs sieht zirka 2,7 Hektar für Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser vor. Auf etwa 0,2 Hektar soll die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft für den Landkreis Harburg bauen. Dazu kommen zirka 1,4 Hektar für die stationäre Pflegeeinrichtung/betreutes Wohnen und rund 0,5 Hektar für weitere Mehrfamilienhäuser. Diese Werte können sich noch verändern. Die Nettobaufläche liegt bei etwa 42 Prozent des Gesamtumfangs.

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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