Kein Grund für zuviel Optimismus

kb. Seevetal. Trotz steigender Einnahmen bleibt die finanzielle Situation in der Gemeinde Seevetal angespannt. Das ist das Fazit, dass man aus der jüngsten Sitzung des Wirtschafts- und Finanzausschusses der Gemeinde ziehen kann. Künftig wird es in Seevetal darum gehen, die geplanten Investitionen noch stärker auf den Prüfstand zu stellen. Denn wenn nicht gegengesteuert wird, droht bis 2018 ein Schuldenberg in Höhe von 37 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 938 Euro (derzeit 580 Euro) entspricht. Das Problem ist, dass Seevetal derzeit einen Großteil seiner Investitionen durch Darlehen finanziert.
Grundsätzlich liegen die Einkommenssteuereinnahmen in diesem Jahr derzeit rund 200.000 Euro über dem vergangenen Jahr, auch die Gewerbesteuereinnahmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Zum Haushaltsansatz für 2015 fehlen allerdings noch 1,1 Millionen Euro. Bei den Beratungen für den kommenden Haushalt werde es darum gehen, die geplanten Ausgaben sehr kritisch zu prüfen, so Kämmerer Josef Brand. Im Mittelpunkt müsse künftig stehen wie wichtig und notwendig eine Investition tatsächlich sei.

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