Die Linke
Ziel ist der Verzicht auf Tierversuche

bim. Seevetal. „Wir begrüßen die Untersagung der Tierhaltungsgenehmigung für das Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) am Standort Mienenbüttel, aber wir verlangen auch die Aufarbeitung der Vorgänge in der Kreisverwaltung", erklärt Axel Bittner, Fraktionsvorsitzender der Linken im Kreistag des Landkreises Harburg aus Seevetal. "Wie in Hamburg auch, scheint eine Einhaltung der Anforderungen für die Tierversuchsforschung behördlich nicht garantierbar zu sein. Die Kreisverwaltung muss sich erklären, welche Instrumente und Regelungen ihr für eine wirksame Kontrolle gefehlt haben.“
Die Linken aus dem Landkreis Harburg und aus Hamburg haben sich am vergangenen Wochenende mit Vertretern von Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen über den aktuellen Stand zu den Tierversuchslaboren des LPT in Mienenbüttel, Plön und Hamburg-Neugraben ausgetauscht und sprechen sich einhellig dafür aus, dem LPT mit Sitz in Neugraben über die Ländergrenzen hinweg die Genehmigung zur Durchführung von Tierversuchen generell zu entziehen.
Auch will sich die Linke mit den Kreis- und Bezirksverbänden Harburg-Land, Harburg, Plön und der Bürgerschaftsfraktion Hamburg und mit den Tierschutzinitiativen dafür einsetzen, dass gesellschaftlich der Verzicht auf Tierversuche zu einem zentralen Ziel wird. Kurzfristig müssten die Behörden die Lücken in der Gesetzgebung aufarbeiten, die zu Vorfällen wie im LPT geführt haben, um weiteres Leid von Tieren zu verhindern. Dazu sei auch ein Tierhaltungsverbot für die Unternehmensspitze des LPT zu verhängen.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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