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Hurricane Festival: 65.000 Fans feierten

Nieselregen und Kälte konnten der Menge den Spaß an Konzerten, wie hier bei "Biffy Clyro", nicht verderben Fotos: kb
Die große Matsch-Schlacht blieb aus: Hurricane 2018 ging ohne größere Zwischenfälle zu Ende

(kb). Das große Unwetter samt Matsch-Schlacht bleib beim diesjährigen Hurricane Festival in Scheeßel aus - doch Kälte und Nieselregen, klamme Zelte und nasse Klamotten forderten den 65.000 Musikfans auch bei der 22. Ausgabe des Musik-Spektakels einiges ab. Dagegen halfen mitreißende Konzerte, hilfsbereite Nachbarn auf dem Zeltplatz und eine gute Vorbereitung - als Hurricane-Besucher ist man Wetter-Kapriolen schließlich gewohnt und lässt sich so schnell nicht unterkriegen. Die Stimmung war dementsprechend super.
Weniger Besucher als in den vergangenen Jahren waren am vergangenen Wochenende nach Scheeßel gekommen - das machte sich positiv beim Anreiseverkehr, auf den Zeltplätzen und dem Festivalgelände bemerkbar: weniger Wartezeiten, reibungslosere Abläufe. Vor den Bühnen fielen ein paar tausend Fans weniger hingegen nicht ins Gewicht - nicht nur die Headliner wie "The Prodigy" oder "Arctic Monkeys" spielten vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse.
Die Polizei verzeichnete einen Anstieg bei den Eigentumsdelikten, ansonsten verlief das Festival weitestgehend friedlich. Einzig ein schwerer Unfall beim Anreiseverkehr am Donnerstagabend mit drei zum Teil schwerverletzten Personen überschattete den Start ins Hurricane-Wochenende. In der Nacht zu Samstag nahm die Polizei auf einem der Campingplätze zudem drei mutmaßliche Drogenhändler fest, darunter einen 23-Jährigen aus dem Heidekreis, gegen den am Sonntag ein Haftbefehl erlassen wurde.