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Stader Retter helfen bei Moorbrand

Lagebesprechung der Freiwilligen bei der Stader Feuerwehr vor dem Start ins Emsland Fotos: Feuerwehr/Stefan Braun

120 Feuerwehrleute im Katastrophen-Einsatz auf dem Truppen-Übungsplatz in Meppen

tp. Stade. Die Feuerwehrbereitschaft Süd des Landkreises Stade ist seit Samstag in der Nähe von Meppen im Katastrophen-Einsatz, um bei der Bekämpfung des riesigen Moorbrandes auf dem Übungsgelände der Bundeswehr zu helfen.

Gegen 5 Uhr morgens machten sich die drei Züge der Bereitschaft mit 15 Großfahrzeugen und etwa 120 Feuerwehrleuten auf den Weg. Begleitet wurden sie vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Thorsten Hellwege.

Am Sonntag wurde dann auf Anforderung der Einsatzleitwagen und der Fernmeldezug des Landkreises Stade sowie Personal und Material zum Aufbau einer technischen Einsatzleitung ins Emsland geschickt.

Bestandteil der Bereitschaft ist der Fachzug "Wassertransport" mit Fahrzeugen mit Wasser an Bord, der Fachzug "Wasserförderung" mit Fahrzeugen mit Schlauchmaterial und der Fachzug "Technische Hilfeleistung". Im Landkreis Stade gibt es mit der Feuerwehrbereitschaft Nord eine zweite, identische Einheit. Darüber hinaus gibt es einen Fachzug "Brandbekämpfung Schaum" und einen Verpflegungszug der Johanniter-Unfallhilfe und des Deutschen Roten Kreuzes. Die Sonder-Einheiten werden so zusammengestellt, dass bei Einsätzen in fremden Regionen der Brandschutz in der Heimat sichergestellt bleibt.
Feuerwehr aktuell

Auf dem Bundeswehr-Übungsgelände brennen seit rund drei Wochen Moor und Torf. Die Fläche hatte sich bei Raketentests entzündet.

Wie lange die Stader Retter im Emsland bleiben werden, steht noch nicht fest.