Überfall auf Vietnamesen
Gewaltopfer sagt am Landgericht Stade aus

Einer der Täter wird in das Verhandlungszelt geführt
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jab. Stade. Am Stader Landgericht wurde der Prozess gegen zwei Männer (35 und 46) fortgesetzt. Ihnen wird gemeinschaftlicher schwerer Raub und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Am zweiten Verhandlungstag sagte nun das Opfer im Verhandlungszelt im Innenhof des Justizgebäudes aus.

Die beiden Männer, die sich derzeit vor der 1. Großen Strafkammer verantworten müssen, sollen im Juni des vergangenen Jahres auf den Inhaber eines Asia-Shops in Buchholz mit einer Pistole eingeschlagen und ihn getreten haben. Der 46-Jährige soll dem Opfer dabei immer weiter mit Schlägen zugesetzt haben, während der Jüngere das Geschäft nach Bargeld durchsuchte. Dabei soll dieser eine Tasche mit mehr als 9.000 Euro an sich genommen haben (das WOCHENBLATT berichtete).

Das 55-jährige Opfer aus Buchholz sagte aus, dass am Tag des Überfalls viele Kunden in seinem Geschäft gewesen seien. Zwei Männer habe er für Unterstützung bei einer internationalen Überweisung auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten müssen. Zwischen 16 und 17 Uhr seien die Männer wiedergekommen und hätten sich im Laden umgesehen. Als der letzte Kunde gegangen war, habe der Inhaber einem der Männer ein Formular für die Transaktion gereicht. Daraufhin habe dieser eine Waffe gezogen und dem Opfer an den Kopf geschlagen. Er sei zur Hintertür gelaufen, der Mann habe aber nicht von ihm abgelassen. Der andere habe die Vordertür verschlossen. Danach begann er, auf den Inhaber einzutreten. Er sei blutüberströmt gewesen und habe nichts sehen können. Als die Täter von ihm abgelassen hatten, sei er zur Vordertür gekrochen und habe um Hilfe gerufen. Passanten riefen die Polizei.

Im Krankenhaus wurden die zahlreichen Platzwunden des Mannes genäht, die zwar inzwischen verheilt sind, aber Narben hinterlassen haben. Psychisch leidet das Opfer noch immer unter der Tat. Versuche, wieder zu arbeiten, habe er abgebrochen, weil er Angstzustände habe. Zudem könne er nachts nicht mehr schlafen. Er hat eine Therapie begonnen.

Eine weitere Befragung des Opfers konnte nicht durchgeführt werden. Sie wurde auf einen späteren Verhandlungstag verschoben.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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