Plädoyers zum Mord in Fredenbeck gesprochen
Lebenslange Haft für Angeklagten gefordert

jab. Stade. Dieses Plädoyer war keine Überraschung: Im Prozess vor dem Landgericht in Stade forderte die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den Sudanesen, der seinen Mitbewohner in der Fredenbecker Flüchtlingsunterkunft umgebracht hatte.

Bereits während der Zeugenvernahme bestätigten mehrere Bewohner der Unterkunft den Tathergang. Einige von ihnen waren dem Opfer zwar zu Hilfe geeilt, konnten die Tötung letztendlich aber nicht verhindern. Der Täter fügte dem Opfer zahlreiche Messerstiche zu und versuchte sogar, es zu enthaupten. Als Grund für die Tat nannte der Sudanese einem Justizbeamten, dass er sich gestört gefühlt habe. Dies sei ein niederer Beweggrund, so die Staatsanwaltschaft. Im Gutachten wurde bei dem Angeklagten keine psychische Krankheit festgestellt. Die Staatsanwaltschaft plädierte zudem auf eine besondere Schwere der Schuld.

Die Vetretung des Bruders des Opfers betonte die Grausamkeit der Tat und unterstützte gleichzeitig den Antrag der Staatsanwaltschaft. Verteidiger Rainer Kattau machte selbst keine Angaben zum Strafmaß.
Das Urteil wird am Montag, 10. Februar, um 11.30 Uhr im Schwurgerichtssaal verkündet.

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