2.516 Mal alarmiert
Mehr Einsätze für Feuerwehren im Landkreis Stade

Der Brand des Harsefelder Recyclinghofs ist vielen                        Feuerwehrleuten im Gedächtnis geblieben
  • Der Brand des Harsefelder Recyclinghofs ist vielen Feuerwehrleuten im Gedächtnis geblieben
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Panorama
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Corona-Zahlen am 19. Januar
Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg nur noch knapp unter 1.000

(lm). Der Inzidenzwert im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 19. Januar, von 898,0 am Vortag auf 976,9 gestiegen und liegt damit nur noch knapp unter einem Wert von 1.000. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 516,8. 402 neue Corona-Fälle wurden heute übermittelt, in den vergangenen sieben Tagen wurden 2.501 Fälle registriert (+202 im Vergleich zum Vortag).  Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz ist von 5,2 auf 5,6 gestiegen, die Intensivbettenbelegung verzeichnet einen...

Politik
Rednerin Dörte Schnell (rote Jacke) rief dazu auf, den Auftritt rechter Gruppierungen bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen nicht zu tolerieren
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Protest-Aktion gegen Corona-Leugner
"Omas gegen Rechts" demonstrieren in Stade gegen Querdenker

jd. Stade. "Impfen statt schimpfen", "Mehr denken statt querdenken", "Eure Freiheit ist Egoismus": Mit Transparenten dieser Art wurde am Montagabend in Stade gegen Impfgegner, Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker protestiert. Rund 140 Menschen fanden sich auf dem Platz Am Sande ein, um darauf hinzuweisen, welche Gefahr für die Demokratie und die freiheitliche Gesellschaft von den sogenannten "Montagsspaziergängen" ausgehen kann. Der Platz in der Stader City war an diesem Abend auch...

Service

Zahl der Infektionen steigt weiter
Alle Landkreise im Elbe-Weser-Dreieck haben jetzt Inzidenzen über 500

jd. Stade. Jetzt ist die 500er-Marke übersprungen: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Stade ist am Mittwoch, 19. Januar, auf 519,1 angestiegen. Im gesamten Elbe-Weser-Dreieck ist jetzt die Schwelle von 500 überschritten. In allen Landkreisen der Region entwickelt sich ein dynamisches Infektionsgeschehen. Aktuell sind im Landkreis 1.559 Personen mit dem Coronavirus infiziert (positiver Corona-Test). Innerhalb von 24 Stunden wurden 250 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der seit...

Wirtschaft
Die Visualisierung zeigt das futuristische Gebäude des "BREAK"-Autohofs
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Hotel, Restaurants und Raststätte
Evendorf: Autohof der Zukunft soll Anfang 2023 fertig sein

as. Evendorf. Das Fundament liegt bereits: Die Arbeiten am Autohof an der A7-Abfahrt Evendorf schreiten voran. Laut Thorsten Neumann, Projektentwickler der Nanz-Gruppe, sollen Hotel, Restaurants und Rastanlage im Frühjahr 2023 eröffnet werden. Nach Workshops mit Bürgern, Politik, Verwaltung und Investor wurde im vergangenen Jahr die Änderung des Bebauungsplanes „Thaneberg, Döhle/Evendorf“ beschlossen. Wie berichtet, investiert die Nanz-Gruppe rund 20 Millionen Euro, um auf rund 15 Hektar unter...

Politik
Nimmt den Prüfbericht gelassen: Hollenstedts Bürgermeister Jürgen Böhme
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In Hollenstedt
Verstößt Bürgermeister gegen geltendes Recht?

bim. Hollenstedt. Der Tagesordnungspunkt "Jahresabschluss" in einer Ratssitzung ist eigentlich eine Regularie, die per Handzeichen abgenickt und in der Öffentlichkeit nicht wirklich wahrgenommen wird. Zumal es sich in der Regel um länger zurückliegende Jahresabschlüsse handelt. Die für die Jahre 2015 und 2016 sorgt in der Gemeinde Hollenstedt für einigen Zündstoff - und Kritik an Bürgermeister Jürgen Böhme durch die Wählergemeinschaft Hollenstedt (WGH). Hintergrund sind u.a. vom...

Panorama
Initiator der Petition: der Buchholzer SPD-Ratsherr Frank Piwecki

Für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie
"Buchholzer Erklärung": Ratsherr startet Petition gegen Corona-Spaziergänger

os. Buchholz. Als Reaktion auf die "Spaziergänge", mit denen Bürger deutschlandweit gegen die ihrer Meinung nach repressiven und unsinnigen Corona-Maßnahmen protestieren, hat der Buchholzer Ratsherr Frank Piwecki (SPD) eine Online-Petition gestartet. Die Mehrheit der Gesellschaft dürfe nicht tatenlos zusehen und schweigen, wenn bei den unangemeldeten Demonstrationen Antisemiten, Verschwörungsideologen und rechtsextreme Gruppierungen die "Spaziergänge" unterwanderten. "Wir müssen klarmachen,...

Politik
Rettungshubschrauber können das Elbe Klinikum in Buxtehude nicht anfliegen. Sie landen daher im Jahnstadion

Elbe Klinikum Buxtehude wird nicht angeflogen
Stadt soll Helikopterlandeplatz schaffen

tk. Buxtehude. Die Stadt Buxtehude soll eine befestigte Landefläche für Helikopter ausweisen, die von allen Rettungsdiensten mit ihren Fahrzeugen gut angefahren werden kann. Diesen Antrag stellt Janet Hüsgen (Grüne). Die Ratsfrau, die seit der Wahl im Buxtehuder Stadtparlament sitzt, weiß, worüber sie redet. Sie ist nämlich auch Feuerwehrfrau im Zug II der Freiwilligen Feuerwehren Buxtehude. Ende 2021 sollte ein Patient vom Elbe Klinikum mit dem Rettungshubschrauber in ein anderes Krankenhaus...

jab. Landkreis. Mehr Einsätze in der Brandbekämpfung und bei Verkehrsunfällen, dafür keine Meldungen über verbale oder körperliche Angriffe gegenüber den Einsatzkräften im Landkreis Stade: Das ist die Bilanz der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Stade des vergangenen Jahres, die Kreisbrandmeister Peter Winter kurz zusammenfasst.

Im Jahr 2020 rückten die Feuerwehren zu 2.216 Einsätzen aus. Dazu kommen noch 300 AED-Einsätze. Im Landkreis bestehen derzeit 37 AED-Gruppen (Notfallgruppen). Im Vergleich zum Vorjahr steigerten sich ihre Einsätze um ca. 17 Prozent.

Die Brandeinsätze sind mit 466 Alarmierungen nahezu konstant zum Vorjahr. Allerdings gab es zwölf Großfeuer, von denen besonders die Feuer des Recyclinghofes in Harsefeld sowie des Industrieschredders auf einem Wertstoffhof in Wischhafen in Erinnerung geblieben sind. Hierbei seien nicht nur die örtlichen Feuerwehren stark gefordert worden, sondern auch die vielen Spezialkräfte und Gerätschaften der Kreisfeuerwehr.

Wie schon im vergangenen Jahr liegt die Zahl der Einsätze wegen ausgelöster Brandmeldeanlagen enorm hoch. Sie stieg sogar um 58 auf 556 Einsätze.

Zu Verkehrsunfällen und anderweitigen technischen Hilfeleistungen wurden die Rettungskräfte 1.038 Mal gerufen. Zu Einsätzen mit der Bezeichnung "Sonderlagen" mussten die Feuerwehren neun Mal ausrücken. Die Wetterlage war 2020 überschaubar. "Man kann es als großes Glück bezeichnen, dass wir im Zug der aktuellen Corona-Pandemie von den sonst üblichen komplexen Unwetterlagen verschont geblieben sind", sagt Winter.

Mit 30 Umwelt- und 39 Wasserrettungseinsätzen liegen die Zahlen auf einem hohen, aber durchschnittlichen Level im Vergleich zu den Vorjahren. Dennoch gab es 2020 15 Wasserrettungseinsätze weniger als noch im Jahr zuvor.

Damit stehen insgesamt 2.516 Alarmierungen unterm Strich. Augenscheinlich sind dies 339 Einsätze weniger als im Vorjahr. Allerdings fanden statt der in normalen Jahren ausgeübten 650 Brandsicherheitswachen lediglich 78 statt. Somit gab es 2020 insgesamt ca. 200 mehr Einsätze, bei denen Feuerwehrleute aktiv waren.

Vergangenes Jahr wurden keine signifikanten Attacken - egal, ob verbal oder körperlich - gemeldet. "Hoffen wir, dass es sich hier nicht nur um eine Momentaufnahme handelt, sondern eine langfristige Einsicht in Teilen unserer Gesellschaft eingetreten ist", sagt Winter.

Winters Fazit: 2020 war ein Jahr mit einem durchschnittlichen Einsatzaufkommen. Allerdings hat die Corona-Pandemie auch die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren beeinflusst. Ganz besonders waren die Ausbildungsdienste betroffen, da sie nicht stattfinden konnten. Dennoch konnte stets eine hundertprozentige Einsatzbereitschaft gewährleistet werden. "Durch das hervorragende Zusammenspiel von Feuerwehr, Polizei, dem hauptamtlichen Rettungsdienst und auch anderen Hilfsorganisationen war und ist auch in Zeiten der Pandemie ein Höchstmaß an Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger garantiert", so Winter abschließend.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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