Neues Angebot
Polizeiinspektion Stade und Weißer Ring beraten Senioren online

Die Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Stade, Svenja Wigger, und der Vertreter der Opferhilfeorganisation Weißer Ring, Andreas Woyth, führen die Online-Beratung durch
  • Die Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Stade, Svenja Wigger, und der Vertreter der Opferhilfeorganisation Weißer Ring, Andreas Woyth, führen die Online-Beratung durch
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jab. Landkreis. Beratungstermine für größere Gruppen sind in Zeiten von Corona nicht möglich. Dabei sind sie besonders jetzt enorm wichtig. Denn die Täter nutzen die aktuelle Lage aus, um vor allem Senioren um ihr Hab und Gut zu bringen. Um die Älteren der Gesellschaft dennoch aufzuklären, haben sich die Polizeiinspektion Stade und die Opferhilfeorganisation der Weiße Ring dazu entschlossen, die Beratung online durchzuführen. Verantwortlich dafür sind die Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Stade, Svenja Wigger, und der Vertreter des Weißen Rings, Andreas Woyth.

Tätern mit Aufklärung zuvorkommen

Mit diesem digitalen Informationsangebot speziell für Senioren wollen Polizei und Weißer Ring den Betrügern an Telefon und Haustür zuvorkommen und mögliche Opfer schützen. Gerade in der Zeit der Corona-Pandemie, wo Kontakte möglichst vermieden werden, stellt die Polizei im Landkreis Stade vermehrt Betrugsversuche am Telefon und an der Haustür fest. Die Täter haben es gezielt auf Senioren abgesehen. Nicht selten werden dabei bis zu fünfstellige Beträge ergaunert.

Sollte eine Person Opfer einer solchen Aktion geworden sein, sollte das unbedingt bei der Polizei angezeigt werden. Auch das Hilfsangebot des Weißen Rings kann in Anspruch genommen werden. Denn die Scham bei den Betroffenen ist häufig groß. Doch noch besser sei es, wenn die Täter gar nicht erst erfolgreich wären, sagen die Verantwortlichen.

Anmeldung von Gruppen möglich

Sicher, aber ohne hohe Systemvoraussetzungen informiert der Weiße Ring gemeinsam mit der Polizeiinspektion Stade daher im Rahmen einer digitalen Veranstaltung über Vorgehensweisen der Täter, gibt Verhaltenstipps und erläutert das Hilfsangebot. Individuelle Fragen kommen natürlich auch nicht zu kurz.
Wer sich für eine Beratung interessiert, sollte über ein internetfähiges Endgerät mit Mikrofon und gegebenenfalls einer Kamera verfügen. Bei Gruppen bis zu 15 Personen können Personen für sich, für Angehörige, Freunde oder Nachbarn das Angebot in Anspruch nehmen. Dazu erfolgt eine individuelle Terminvereinbarung für die Gruppe per E-Mail an svenja.wigger@polizei.niedersachsen.de. Nach der Terminvereinbarung gibt es dann einen Zugangslink. Das Angebot ist kostenlos.

• Bei Fragen stehen Svenja Wigger (Rufnummer 04141-102109, E-Mail: svenja.wigger@polizei.niedersachsen.de) und Andreas Woyth (Rufnummer 0152-55195791, E-Mail: andreas@famwoyth.de) bereit.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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