Von Ruhestörung bis Körperverletzung
Silvester im Landkreis Stade verlief ohne größere Vorkommnisse

wd/nw. Landkreis Stade. Die Silvesternacht ist für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst relativ ruhig und ohne größere Vorkommnisse verlaufen. Die
Polizeibeamtinnen und -beamten aus Stade, Buxtehude und Drochtersen mussten
mehrere Körperverletzungen aufnehmen, Streitigkeiten schlichten, Ruhestörungen
klären und sich um hilflose Personen kümmern.
Etwa zehnmal wurden die Polizeikräfte eingesetzt, um Verstöße gegen die jeweils geltenden Böllerverbote durchzusetzen.
In Jork z. B. böllerten ca. 40 junge Leute am dortigen Kreisel in der Ortsmitte
und flüchteten als die Polizei eintraf. In zwei Fällen wurden von Balkonen von
Mehrfamilienhäusern mit Böllern geworfen oder mit einer Schreckschusspistole
geschossen. Sechs Platzverweise wurden ausgesprochen und zwei Personen mussten
vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Bei durchgeführten Kontrollen wurden
von über 50 Personen die Personalien festgestellt und in der Nacht insgesamt
über zehn Anzeigen wegen verschiedener Delikte wie z. B. Körperverletzungen oder
Sachbeschädigungen erstattet. Verstöße gegen die geltenden Corona-Maßnahmen
wurden nicht festgestellt, hier haben sich die Bürgerinnen und Bürger offenbar
allgemein vorbildlich an die Apelle gehalten.
Die Feuerwehren in Harsefeld und Buxtehude mussten ausrücken, um in der Nacht
vermutlich durch Böller in Brand gesetzte Altpapiertonnen abzulöschen.
Neben den "normalen" Einsätzen wie in jeder Nacht mussten die
Rettungsdienstbesatzungen nur zweimal Handverletzungen durch Böller versorgen
und die Betroffenen ins Krankenhaus bringen.
Insgesamt kann also gesagt werden, dass für die Einsatzkräfte im Landkreis eine
eher ruhige Nacht zum Jahreswechsel vergangen ist.

Autor:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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