Feuerwehren rückten zwölf mal aus
Sturm wirft zahlreiche Bäume im Landkreis Stade um

Zu solch schweren Einsätzen wie beim Sturmtief "Xavier" 2017 musste die Feuerwehr im Landkreis am Donnerstag nicht ausrücken
  • Zu solch schweren Einsätzen wie beim Sturmtief "Xavier" 2017 musste die Feuerwehr im Landkreis am Donnerstag nicht ausrücken
  • Foto: Archiv/Polizei
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Stade. Die Alarmierungen klangen schlimmer als es letztendlich war: Dank dem Sturmtief "Goran" fegten starke Böen über den Landkreis Stade hinweg und hinterließ umgestürzte Bäume, umgefallene Schilder und weggewehte Planen. Die Feuerwehren im Landkreis mussten am Donnerstag innerhalb von ca. zwei Stunden zu zwölf Einsätzen ausrücken.

Baustellenschilder musste die Feuerwehr in Wiepenkathen wieder aufstellen. Zudem war eine Plane herumgewirbelt.

Kreisweit erwischte es acht Bäume, die die Einsatzkräfte teilweise mit Kettensäge aus dem Weg räumen mussten. Die erste Alarmierung meldete die Leitstelle um kurz vor 7 Uhr. In Fredenbeck war ein Baum umgefallen und hatte dabei ein Haus gestreift. In Balje rückten die Feuerwehrleute gut eine Stunde später aus, um einen kleineren Baum zu beseitigen. Keine 15 Minuten später meldete auch Breitenwisch einen Baum auf der Straße. 8.30 Uhr fiel der nächste Baum in Estorf, fast zur selben Zeit wie in Stade-Bützfleth. Gleich mehrere Bäume, wie es in der Einsatzmeldung hieß, blockierten ebenfalls zu dieser Zeit in Stade-Hagen die Straße. Wie sich vor Ort herausstellte, handelte es sich aber doch nur um einen Baum. Einen Nachzügler gab es dann noch am Freitagmorgen um 5 Uhr in Stade.

Insgesamt kam es zu keinen größeren Schäden, niemand wurde verletzt. In Stade waren sogar alle Feuerwehren im Einsatz, da während des Sturmtiefs die Brandmeldeanlage des Elbe Klinikums auslöste. Hierbei handelte es sich allerdings um falschen Alarm.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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