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In Harsefeld gibt es schon wieder Probleme mit dem Trinkwasser

Untersuchungsbericht veröffentlicht
Vorwürfe gegen den Schiffsführer des havarierten Lotsenschoners

In der Schwingemündung kurz vor der Pier blieb der beschädigte Lotsenschoner liegen und sank
  • In der Schwingemündung kurz vor der Pier blieb der beschädigte Lotsenschoner liegen und sank
  • Foto: DLRG
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Stade. Dieser Seeunfall sorgte vor zwei Jahren für großes Aufsehen: Das Traditionsschiff Lotsenschoner "No. 5 Elbe" kollidierte auf der Elbe mit dem Containerschiff "Astrosprinter". Das beschädigte Segelschiff wurde durch die DLRG und Feuerwehr abgeschleppt und die Passagiere an Land gebracht. Sie entkamen nur knapp einem schweren Unglück. Noch in der Schwingemündung sank das Schiff. Es wurde später aufwändig geborgen. Nun liegt der Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung vor.

Welche Schuld trifft den Kapitän?

Vorwürfe gegen Schiffsführer

Auch wenn der nicht vor Gericht Verwendung finden soll und lediglich dazu dient, künftige Unfälle zu verhindern, machen die Experten dem Schiffsführer des Seglers in ihrem Untersuchungsbericht große Vorwürfe. Dass es zu dem Unfall kam, führen die Experten auf unzureichende Wachorganisation und mangelhaftes Situationsbewusstsein zurück. Nach einer Wende waren die Segel des Schiffs beschädigt. Die Besatzung kümmerte sich ausschließlich darum. Obwohl sich das Schiff auf der falschen Fahrseite befand, wechselte die Besatzung diese nicht und stieß sogar beinahe mit dem Schiff "Hanna" zusammen. Kurz darauf kollidierte der Lotsenschoner mit dem Schiff "Astrosprinter", obwohl das Schiff zuvor versucht hatte, Funkkontakt aufzunehmen. Das hatte an Bord des Lotsenschoners anscheinend niemand wahrgenommen.

Ob der Unfall für die Besatzung und den Schiffsführer Konsequenzen haben wird, ist derzeit noch unklar. Die Stiftung Hamburg Maritim, die sich gemeinsam mit dem Verein "Freunde des Lotsenschoners" um das Schiff kümmert, konnte sich dazu nicht äußern und verwies auf eine Pressemitteilung. In der heißt es, dass sich die Stiftung intensiv mit dem Bericht und den enthaltenen Handlungsempfehlungen zur Erhöhung des Sicherheitsstandards beschäftige.

Die Ermittlungen zum Unfall sind im Übrigen noch nicht abgeschlossen. Noch immer untersucht die Staatsanwaltschaft Itzehoe das Geschehen.

DLRG und Feuerwehr verhindern eine Katastrophe im Fahrwasser der Elbe
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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