Zwei Reetdachhäuser in Großenwörden niedergebrannt

Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden
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Mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz / Keine Verletzten / 300.000 Euro Sachschaden

tp. Großenwörden. Im Oste-Dorf Großenwörden ist am Freitag, 17. März, ein zwölf Jahre altes Reetdach-Anwesen niedergebrannt. Verletzt wurde zum Glück niemand. Auch die Tiere sowie landwirtschaftlichen Geräte und Fahrzeuge auf dem Milchhof an der abgelegenen Straße "Im Strich" nahe der Kreisgrenze Stade/Cuxhaven blieben unsersehrt.

Die Besitzer, ein Landwirtsehepaar mit einer erwachsenen Tochter, hatten gegen 12 Uhr mittags das Feuer im Bereich des Schornsteins bemerkt. Versuche, den Brand selbst zu löschen, scheiterten, sodass die Familie die Feuerwehr alarmierte. Als die Retter eintrafen, waren die Flammen, die aus dem Schornstein züngelten, bereits durch eine Windböe auf das Reetdach übergegangen, berichtet der Sprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, Rolf Hillyer-Funke.

Mehr als 100 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Stade konnten das stattliche, aus zwei miteinander verbundenen Fachwerkhäusern bestehende Wohngebäude nicht mehr retten. Die Polizei geht derzeit von einer Schadenhöhe von 300.000 Euro aus.

Hinweise auf eine Brandstiftung gibt es nicht.

Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Hilfsbereite Nachbarn versorgten die Einsatzkräfte, die in Wind und Regen bis zur Erschöpfungsgrenze arbeiteten, mit heißen und kalten Getränken.

Tragische Duplizität der Ereignisse: Das Vorgänger-Gebäude, ein älteres Bauernhaus mit Stall, war ebenfalls durch ein Feuer zerstört worden.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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