112-Retter in Stade sind jetzt "Pretty in Beige"

Mit je 1.000 Euro sind die neuen Einsatz-Anzüge so teuer wie ein Brautkleid: Fabian Plath und Martina Köpcke-Lausch fühlen sich in den beigebfarbenen Uniformen sichtlich wohl
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  • Mit je 1.000 Euro sind die neuen Einsatz-Anzüge so teuer wie ein Brautkleid: Fabian Plath und Martina Köpcke-Lausch fühlen sich in den beigebfarbenen Uniformen sichtlich wohl
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400.000 Euro für neue Feuerwehr-Uniformen in Stade / Rettungsgriff im Genick

tp. Stade. Bei der großen Traditionsübung am Donnerstag nach Pfingsten sah die Öffentlichkeit die Feuerwehrleute aus Stade zum letzten Mal in ihren dicken, dunkelblauen Uniformen schwitzen. Jetzt hat die alte Montur ausgedient: Die 112-Retter sind ab sofort "Pretty in Beige" Im Einsatz.

Bei einer exklusiven WOCHENBLATT-Modenschau im Feuerwehrhaus an der Hansestraße präsentierten die Ehrenamtlichen Fabian Plath (25) und Martina Köpcke-Lausch (50) das vom Hersteller "Consultiv" individuell für die Stader Feuerwehreute umgearbeitete Modell "Fireliner": "Leicht und atmungsaktiv", freut sich Fabian Platz nach der ersten Anprobe. "Bequem und schnell anzuziehen", ist Martina Köpcke-Lauschs Kommentar bei der Trage-Premiere.

Der stellvertretende Stadtbrandmeister Wilfried Spreckels verweist auf die vielen praktischen Details der Einsatz-Uniform: Gute Erkennbarkeit durch die helle Farbbgebung und viele leuchtgelbe Reflektoren, zahlreiche Taschen für Funkgeräte, Funktionsmesser, Handlampe und einen in die Jacke befindlichen Rettungsgurt, mit dem sich der Feuerwehrmann im Notfall eigenständig aus einem Gebäude abseilen kann.

Neu ist auch ein extra stabiler Haltegriff am Genick, mit dem ein verletzter oder ohnmächtiger Feuerwehrmann von einem Kameraden aus der Gefahrenzone gezogen werden kann.
Für das Plus an Sicherheit und Komfort greift die Stadt tief in die Kasse: Für 400.000 Euro wurden insgesamt 400 Einsatzanzüge für die Freiwilligen aus dem Stadtgebiet und den Ortschaften. Vor der teuren Anschaffung haben die Ehrenamtlichen die Modelle verschiedener Marken-Anbieter getestet und sich am Ende für den "Fireliner" entschieden, in dem auch die Berufsfeuerwehrleute in Berlin und in Hannover eine gute Figur machen.
Die alten Helme und Stiefel können weiter benutzt werden.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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