Die WOCHENBLATT-Infografiken zur Corona-Pandemie: Sinkende Zahlen lassen weiter hoffen
Abwärtstrend bei Corona-Neuinfektionen in den Landkreisen Stade und Harburg

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(jd). Das WOCHENBLATT bietet regelmäßig Infografiken zum Thema Corona. Neben der bereits bekannten Grafik mit den aktuellen Zahlen der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen stellen wir diesmal zwei weitere Grafiken vor. Diese beiden Diagramme haben etwas gemeinsam: Die dort abgebildeten Linien zeigen allesamt mehr oder weniger stark nach unten. Man könnte sie als Diagramme der Hoffnung bezeichnen, denn sie versinnbildlichen das, worauf alle in diesen Tagen hoffen: ein Abschwächen bei der Ausbreitung der Corona-Pandemie.

Deutlich wird das beispielsweise bei den Steigerungsraten im Vergleich zum jeweiligen Wochentag der Vorwoche. Hier gingen die Kurven innerhalb der vergangenen drei Wochen deutlich runter. Noch Ende März verdoppelten sich in den Landkreisen Stade und Harburg die Fallzahlen innerhalb einer Woche. Im Landkreis Harburg stagnierten die Werte bis zur letzten Woche oder gingen sogar kurzzeitig wieder nach oben. Doch mittlerweile liegen sie bei rund 30 Prozent - und bewegen sich damit im landes- und bundesweiten Durchschnitt. Noch geringere Steigerungsraten verzeichnet der Landkreis Stade mit Werten von unter 20 Prozent. Das bedeutet, dass auf fünf Infizierte gerade mal eine Person kommt, die sich neu infiziert hat.

Da immer mehr Corina-Infizierte inzwischen die 14-tägige Isolation hinter sich haben und nach einem negativen Test als gesund gelten, wird der Anteil der aktuell infizierten Personen gemessen an der Gesamtzahl aller bisher positiv getesteten Menschen immer geringer. Diese Entwicklung macht das dritte Schaubild deutlich. Auch hier liegt der Landkreis weit unter den Werten in Bund und Land. Derzeit macht der Anteil der aktuell Infizierten im Landkreis Stade nur noch ein Viertel aller positiv getesteten Personen aus. Das bedeutet: Drei Viertel der Infizierten sind wieder genesen. Im Landkreis Harburg ist dieser Wert nicht so erfreulich: Dort haben erst 40 Prozent der bisher positiv Getesteten ihre Corona-Infektion überstanden. Betrachtet man Bund und Land, so halten sich die Zahlen der Infizierten und der wieder Genesenen die Waage. Das Verhältnis liegt in etwa bei 50 zu 50 Prozent.

Die aktuellen Corona-Zahlen

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Stade ist über die Osterfeiertage nur schwach angestiegen. Bis Dienstag, 14. April, haben sich 173 Personen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert.
Seit Montag ist nur eine neu infizierte Person hinzugekommen. 100 Personen, die zu COVID-19-Erkrankten Kontakt hatten oder selbst erkrankt sind, befinden sich in Quarantäne bzw. Isolation. Bisher konnten 131 zuvor mit Corona infizierte Personen nach einem negativen Test aus der Isolation entlassen werden. Für 522 enge Kontaktpersonen, die sich zuvor in häuslicher Quarantäne befanden, wurde diese Quarantäne inzwischen aufgehoben.
Bisher sind fünf Menschen im Landkreis Stade an den Folgen der Corona-Erkrankung gestorben. Sie waren alle Bewohner des Stader Johannisheims.

(Stand Dienstag, 14. April, 18 Uhr)

Niedersachsen hat am Dienstagnachmittag 8.070 (1119 mehr als am Montag) durch das Labor bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die tatsächliche Zahl dürfte aber höher liegen, weil die von den Landkreisen und Städten gemeldeten Zahlen oftmals zeitverzögert eintreffen oder aktualisiert werden.

So haben sich die Zahlen der Corona-Infizierten im Landkreis Stade bisher entwickelt:

14. April: 173
13. April: 172
12. April: 170
11. April: 170
10. April: 165
9. April: 162
8. April: 160
7. April: 152
6. April: 152
5. April: 151
4. April: 141
3. April: 135
2. April: 127
1. April: 119
31. März: 117
30. März: 110
29. März: 109
28. März: 104
27. März: 99
26. März: 92
25. März: 80
24. März: 73
23. März: 66
22. März: 58
21. März: 53
20. März: 46
19. März: 35
18. März: 29
17. März: 29
16. März: 22
15. März: 17
14. März: 17
13. März: 17
12. März: 14
11. März: 13
10. März: 11
09. März: 7
08. März: 1
07. März: 1
06. März: 1
05. März: 1

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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