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Schon zerstört: Anti-Prostitutions-Plakat vor Bordell

Chemie-Waggon in Stade hatte Risse im Tank

Einsatzkräfte am Güterbahnhof, wo der Tankwaggon (hi.) leckgeschlagen war
  • Einsatzkräfte am Güterbahnhof, wo der Tankwaggon (hi.) leckgeschlagen war
  • hochgeladen von Thorsten Penz

Nach Giftaustritt: Erster TÜV-Check abgeschlossen


tp. Stade.
Durch Risse im Tank ist Anfang August die giftige Chemikalie Dichlormethan aus einem Kesselwaggon am Güterbahnhof in Stade (das WOCHENBLATT berichtete) ausgetreten. Das ergab jetzt die Untersuchung des defekten Chemiewaggons durch einen unabhängigen TÜV-Experten in Stade.

Die Begutachtung hatte das Stader Unternehmen Olin, Zulieferer des Chemie-Werks Dow, beauftragt, von der die Chemikalie stammt. Weitere technische Checks, bei denen es auch um die Haftungsfrage geht, stehen bevor. Laut Olin-Sprecher Jörg Renken wird der Kesselwaggon derzeit bei der Dow reisefertig gemacht. Der Anhänger wird dann zur weiteren Begutachtung in eine Werkstatt des Waggon-Bereitstellers VTG bei Salzgitter gebracht. Die Firma VTG soll den Kesselwaggon, der Beschädigungen am unteren Teil des Tanks aufweist, ihrerseits durch einen TÜV-Experten checken lassen. Bei Olin sieht man die Verantwortung für den Zwischenfall offenbar bei VTG, denn laut Jörg Renken "haben Olin und Dow alles richtig gemacht".

Der Giftaustritt auf den Gleisen in Stade ist kein Einzelfall: Nur zwei Wochen vorher war in Stade das hochentzündliche Epichlorhydrin aus einem VTG-Kesselwagen ausgelaufen. Ursache war ebenfalls ein technischer Defekt.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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