Update Freitag, 10.45 Uhr: Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat auf der Landespressekonferenz offiziell mitgeteilt, dass alle Schulen und Kitas in Niedersachsen ab Montag schließen. Mehr lesen Sie dazu hier.

Update Freitag, 8.15 Uhr: Auf WOCHENBLATT-Anfrage hat die Sprecherin der Niedersächsischen Staatskanzlei, Anke Pörksen, mitgeteilt, dass Ministerpräsident Stephan Weil, Gesundheitsministerin Carola Reimann, Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Wissenschaftsminister Björn Thümler auf einer für den heutigen Freitag, 10.30 Uhr, anberaumten Landespressekonferenz über weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus informieren werden. Vorher gibt es eine Kabinettssitzung per Telefonschaltung.

Update Freitag, 7.30 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident hat für den heutigen Freitag eine Entscheidung der Landesregierung angekündigt. "Wie wir in Niedersachsen konkret verfahren werden, wollen wir morgen beschließen und darüber informieren", kündigte der SPD-Politiker am Donnerstagabend in der ARD an. 

Update Donnerstag, 17.30 Uhr: Die geplanten Schulschließungen ab Montag sind weiter mit einem Fragezeichen versehen. Eine offizielle Bekanntgabe steht immer noch aus. Nach Informationen des "Rundblick" und der "Neuen Presse" aus Hannover will die Landesregierung erst am Freitagvormittag mitteilen, welche Entscheidungen getroffen werden.   

(jd). In Niedersachsen sollen die Schulen ab kommenden Montag, 16. März, geschlossen werden. Das vermeldet das üblicherweise gut informierte Politikjournal "Rundblick". Laut "Rundblick" sollte die Entscheidung zeitnah offiziell bekanntgegeben werden. Eine Bestätigung gibt es aber noch nicht. Zuständig ist das Sozialministerium, das nach den Vorgaben des Infektionschutzgesetzes handelt.
Die Empfehlung zur Schließung gab nach WOCHENBLATT-Informationen der Corona-Krisenstab der Landesregierung. Ziel ist es, die weitere Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Die geplante Schulschließung soll bis zum Beginn der Osterferien gelten. Das heißt, dass die Schüler in Niedersachsen frühestens nach Ende der Osterferien am 15. April wieder zur Schule gehen müssen. Über eine mögliche Verlängerung der Schulschließungen wird dann rechtzeitig entschieden. 
Auch wenn es in Niedersachsen in diesem Jahr wegen der Rückkehr zu G9 an den allgemeinbildenden Gymnasien keinen regulären Abiturjahrgang gibt, stehen Abiprüfungen an. Für die betroffenen Schüler gelten Notfallpläne. 
Es ist offenbar auch angedacht, die Kitas zu schließen. Auch das ist allerdings noch unbestätigt.
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne weilte in Berlin, als das Thema in Hannover aktuell wurde. Er nahm an der Kultusministerkonferenz teil, auf der ebenfalls über Schulschließungen beraten wurde. Von dort hieß es, flächendeckende Schulschließungen seien nicht auszuschließen. Eine einheitliche deutschlandweite Regelung wird es dem Vernehmen nach aber nicht geben. Auf der Konferenz soll das Thema kontrovers diskutiert worden sein.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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