Das war mal ‘ne Ansage

Mercedes in "Bauerngrün" am Zuschauerpunkt in Dollern
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Bomben-Wetter und 135 Starter bei den „Niederelbe Classics“ / Pokal geht nach Oldenburg

tp. Stade/Dollern. Renn-Sprecher Kai Hoffmann legte sich ordentlich ins Zeug, um den Zuschauern des Oldtimer-Rallye „Niederelbe Classics“ am Samstag ein besonderes Showerlebnis zu bescheren: „Der Verbrauch von 17 Litern und mehr ist doch egal – das ist ein Spaßauto“, kommentierte er einen schmucken „Jaguar“, mit dem Uwe und Marius Bock die Station an Kaufhaus Mohr in Dollern ansteuerten. Wie allerorts an der Strecke sahen sich auch an dem Zuschauerpunkt in Dollern Dutzende das Spektakel an.

„Von so einem ‚Jaguar‘ brauchst du zwei: einen zum Fahren und einen für Ersatzteile. Und Schrauber musst du sein“, setzte Ansagen-Profi Kai Hoffmann seine launige Moderation fort. Im Minutentakt rollten die „alten Schätzchen“ durch das Tor. Insgesamt 135 Oldtimer (Baujahr 1915 bis 1994) mit 280 Fahrern und Beifahrern waren bei Bomben-Wetter im Landkreis zwischen Stade und Buxtehude unterwegs.

Zum einen war die Rallye ein Schaulaufen der betagten PS-Schönheiten, zum anderen ein Wettbewerb, bei dem sich Teilnehmer aus ganz Deutschland im Fahren nach Zeitvorgaben maßen und auf der Tour Orientierungsaufgaben lösten.
Als Gesamtsieger wurde – wie im vergangenen Jahr – Thomas Bruns aus Oldenburg mit Pokal und Urkunde geehrt. Mit seiner Beifahrerin Girlene Ridieri war er mit einem Mini-Van vom Typ „BMC Layland“ (Baujahr 1969) dabei.

Andeas Lippmann, Vize-Vorsitzender des ausrichtenden „Classic Club Niederelbe“, zog eine positive Bilanz: „Eine rundum gelungene Veranstaltung mit hoher Publikumsresonanz.“ Auch unter den Fahrern zählen die „Niederelbe Classics“ zu den beliebtesten Rallyes im Norden.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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