Jan Wutkewicz ist neuer Pastor in Wiepenkathen
Die Menschen begleiten

Jan Wutkewicz freut sich auf die Zeit in Wiepenkathen
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jab. Stade-Wiepenkathen. Nach gut einem Jahr Vakanz kann sich die Markuskirche über die Neubesetzung der Pastorenstelle in Wiepenkathen freuen. Jan Wutkewicz (37) hat das Amt übernommen und unterstützt damit Pastor Volker Dieterich-Domröse in der Kirchengemeinde.

Für die Stelle zog der verheiratete 37-Jährige mit seiner Frau und den drei Kindern nach Wiepenkathen. Im Januar schaute sich die Familie die Gemeinde erst einmal an und für Wutkewicz sprachen alle Faktoren für Wiepenkathen und die Pastorenstelle. Doch bevor es so weit war, musste das Pfarrhaus erst noch umgebaut werden. Schließlich benötigt die fünfköpfige Familie reichlich Platz. "Die Gemeinde war sehr entgegenkommend und hat uns dieses Angebot gemacht", so Wutkewicz. Somit stand einem Neuanfang in Stade nichts mehr im Weg.

Geboren wurde Wutkewicz in Hildesheim, wo er auch sein Abitur machte und seinen Zivildienst leistete. Erste Kontakte mit der Kirche hatte er durch seine Mutter, die als Pfarramtssekretärin arbeitete. Gottesdienste wurden allerdings nur zu Feiertagen wie Weihnachten besucht. Dafür nahmen sie an Gemeindefesten teil. Zu seiner Berufswahl kam er durch die christliche Pfadfinderschaft, in der er bereits mit 14 Jahren eigene Gruppen leitete. Dort hielt er auch Andachten und sprach bei Zeltlagern vor rund 150 Personen. "Ich bekam viele Rückmeldungen, dass die Leute mir gern zugehört haben", so Wutkewicz. Da begann in ihm die Überlegung, ob der Beruf des Pastors nicht geeignet wäre. Zwar hatte er Bedenken wegen der Sprachen Hebräisch, Griechisch und Latein, dennoch versuchte er sein Glück - und das erfolgreich. Seine erste Pfarrstelle besetzt er dann in Hankensbüttel für siebeneinhalb Jahre. Da nun die Stelle seiner Frau Johanna auslief, sahen sich die beiden nach neuen Stellen um und wurden in Stade fündig. Der Familienvater kannte die Gemeinde Wiepenkathen bereits durch ein Praktikum, weswegen die Entscheidung nicht schwer fiel.

Wutkewicz freut sich auf die Arbeit in der neuen Gemeinde, die er nun intensiv kennenlernen wird. "Das Gemeindehaus ist ziemlich neu und alles ist auf dem neuesten Stand, da lässt es sich gut arbeiten", meint Wutkewicz. Er wird den Konfirmandenunterricht fortführen, aber er hat auch den Wunsch, den Übergang der Jugendlichen nach der Konfirmation in die Gemeindearbeit mitzugestalten. Außerdem hofft er, durch die Besetzung seiner Pastorenstelle mehr Freiheiten in der Kirchenarbeit zu schaffen. "Ich möchte, dass Ruhe in die Gemeinde einkehrt und wir unsere Energie so nutzen können, wofür wir da sind: die Menschen in ihrem Leben begleiten." Dankbar ist er für das Vertrauen der Menschen, das ihm schon jetzt entgegengebracht wird. Umso mehr möchte er die Freude, die er an seiner Arbeit hat, vermitteln und die Menschen damit anstecken.

Jan Wutkewicz freut sich auf die Zeit in Wiepenkathen
Jan Wutkewicz musste sich zunächst in alles einarbeiten

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