97-Jährige stirbt an Folgen der Corona-Erkrankung
Eine weitere Corona-Tote im Stader Johannisheim / Drei Heimbewohner sind wegen COVID-19 in den Elbe-Kliniken

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jd. Stade. Im Stader Johannisheim ist eine zweite Bewohnerin an der Corona-Erkrankung gestorben. Eine 97-jährige Seniorin, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war, erlag am Freitag den Folgen von COVID-19.

„Mit großer Betroffenheit haben wir heute die zweite verstorbene Bewohnerin zu betrauern", erklärte der Vorsitzende des Heim-Kuratoriums, Claus Hinrichs, am Samstagvormittag. Bereits am Donnerstag war im Johannisheim eine 79-Jährige an den Folgen von Corona gestorben. Bei der Heimbewohnerin handelte es sich um den ersten Corona-Todesfall im Landkreis Stade. 

Bis jetzt sind im Johannisheim sieben der 116 Bewohner sowie eine Mitarbeiterin positiv getestet worden. Von den sieben positiv getesteten Bewohnern werden drei in den Elbe Kliniken Stade behandelt, die Mitarbeiterin ist in häuslicher Quarantäne. Die im Heim verbliebenen positiv getesteten Personen und deren Kontaktpersonen befinden sich in der Isolierstation, die das Johannisheim im 4. Stock des Hauses hergerichtet hat. Gegenwärtig wird auch die 3. Etage als Isolierstation hergerichtet.

Schwierig ist laut Hinrichs derzeit die personelle Situation im Haus: „Von unseren 69 Pflegekräften sind momentan nur 28 einsatzbereit, da alle anderen krank sind oder sich in Quarantäne befinden.“ Man sei daher dankbar für die kurzfristige Unterstützung seitens des DRK. Aktuell werde das Essen für die Heimbewohner vom DRK zubereitet und ins Heim geliefert, so dass das eigene Küchenpersonal im Haus aushelfen könne.

"Unser Küchenpersonal ist mit dem Haus vertraut und kennt die Bewohner", sagt Hinrichs. Die Mitarbeiter aus der Küche würden jetzt das Pflegepersonal bei der Arbeit unterstützen. Dazu zählen Hilfsdienste wie das Essen anzureichen oder Betten zu machen. "Dadurch werden die verbliebenen Pflegekräfte ein wenig entlastet", so Hinrichs. 

Inzwischen konnte der Landkreis kurzfristig mit weiteren Schutzmasken und Schutzkleidung aushelfen. "Das hilft uns sehr", sagt der Kuratoriums-Vorsitzende. "Wir haben nun auch ausreichend selbstgenähte Masken und benötigen daher momentan keine weiteren.“

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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