"Flüchtlings-WG" in Stader Sporthalle fast fertig

Etwa 25 Bürger kamen zur der Infoveranstaltung, moderiert u.a. von Kreis-Sozialdezernentin Susanne Brahmst (Mi.)
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  • Etwa 25 Bürger kamen zur der Infoveranstaltung, moderiert u.a. von Kreis-Sozialdezernentin Susanne Brahmst (Mi.)
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bc. Stade. Aus einer normalen Sporthalle ist Stades wohl größte Wohngemeinschaft geworden. In Kürze können die ersten minderjährigen, elternlosen Flüchtlinge in die alte, vordere Sporthalle an der BBS (Glückstädter Straße) einziehen. 32 Schlafräume sind in den vergangenen Woche dort entstanden, abgetrennt durch Trennwände.

Heute findet eine Abnahme durch den TÜV statt, in den nächsten Tagen sollen die Möbel kommen. Geplant ist die Unterbringung von bis zu 64 jugendlichen Flüchtlingen in Doppelzimmern, die meisten stammen aus Afghanistan und Syrien und sind zwischen 15 und 17 Jahre alt. Am Freitag fand eine Informationsveranstaltung des Landkreises für die Anwohner statt, genauso wie schon vor einigen Wochen in der Halle der Fröbelschule, wo ebenfalls minderjährige Schutzsuchende untergebracht werden. Etwa 25 Bürger waren am Freitag da.

Die Jugendlichen werden rund um die Uhr von geschultem Fachpersonal der Firma „B+S Soziale Dienste“ und dem Roten Kreuz betreut. Auch ein Sicherheitsdienst ist eingesetzt. Für einen geregelten Tagesablauf ist gesorgt. In Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen und der Stader Privatschule lernen die jugendlichen Flüchtlinge jetzt schon deutsch, um auf ihre Integration in das Schul- und Ausbildungssystem vorbereitet zu werden.

Die Unterbringung in den Sporthallen ist als Übergangslösung angedacht, weil im Landkreis nicht genügend Plätze in Jugendheimen vorhanden sind. Künftig soll sich das ändern. Zwei neue Einrichtungen in Stade und Buxtehude sind in der Planung.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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