Gemeinsam für die Kirche: Horneburger Turmzimmer renoviert

Freuen sich über das neue Turmzimmer: Kirchenvorsteher Herbert Bode, Pastorin Aggie-Eleanor Rilinger und Ratsherr Frank Irmer
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lt. Horneburg. In neuem Glanz erstrahlt das Turmzimmer in der Horneburger Liebfrauenkirche. Viele Besucher konnten sich im Rahmen des Gottesdienstes am Reformationstag bereits einen Eindruck von dem renovierten und vorher größtenteils ungenutzten Raum verschaffen, der nun endlich wieder für kleinere Ausstellungen, ein Kirchen-Café oder für Kindergottesdienste genutzt werden kann.
Das Besondere an der Renovierung: Sie konnte ausschließlich mit der Unterstützung der Gemeindeglieder sowie zahlreicher Horneburger Handwerker realisiert werden, die Finanzierung erfolgte also komplett durch Spenden und mit Hilfe von Sponsoren. Mittler und "heimlicher Bauleiter" war Johannes Kühn, Inhaber der Dachdeckerei Kühn. Er und seine Frau, die auch zum Kirchenvorstand gehört, engagieren sich in der Gruppe "Impuls". Sie besteht aus ehrenamtlichen Kirchengliedern, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Kirche wieder attraktiver für die Menschen zu machen.
"Wir freuen uns, dass das Zimmer den Menschen nun wieder zur Verfügung steht", sagt CDU-Ratsherr Frank Irmer, der sich seit vielen Jahren auch in der Kirchengemeinde engagiert und als ehrenamtlicher "Kirchenhausmeister" bekannt ist.
Ein Problem sei insbesondere gewesen, dass der Raum nicht separat geheizt werden konnte, so Irmer. Außerdem habe es immer wieder Probleme mit Feuchtigkeit gegeben. Auch der 2,6 Tonnen schwere Stein mitten im Zimmer, der wohl einst als Teil einer Installation dienen sollte, habe massiv gestört.
Die ehrenamtlichen Helfer des THW haben den Felsbrocken im Rahmen einer Übung und Mit Hilfe von schwerem Gerät schließlich aus der Kirche hinaus befördert. Neu im Turmzimmer ist u.a. die Fußbodenerwärmung, die unabhängig von der Kirchenheizung funktioniert. Außerdem wurden Türen repariert, der Putz in Ordnung gebracht, ein neuer Teppich verlegt sowie ein neuer Leuchter an der Decke angebracht.
Die Renovierung der Kirche ist aber noch lange nicht abgeschlossen: Bei der Landeskirche sind Mittel beantragt, damit das reparaturbedürftige Dach, sowie das Geländer am Kirchturm (Laterne) und die Heizungsanlage erneuert werden können, berichtet Herbert Bode, Erster Vorsitzender des Kirchenvorstandes. Er rechnet damit, dass noch in diesem Jahr eine Entscheidung fällt.

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