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Das Projekt "Essbare Stadt" den Bürgern schmackhaft machen
Initiative setzt sich für nachhaltige Begrünung der Stader Innenstadt ein

Im Stader Wetternviertel engagieren sich bereits Anwohner, um künftig Grünflächen nachhaltig zu gestalten
  • Im Stader Wetternviertel engagieren sich bereits Anwohner, um künftig Grünflächen nachhaltig zu gestalten
  • Foto: Simona Beckmann
  • hochgeladen von Jörg Dammann

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Bei der geplanten Altstadtsanierung (das WOCHENBLATT berichtete) zählen u.a. das Beschatten, Begrünen und Entsiegeln von Flächen zu den Schwerpunkten. Dabei besteht die Möglichkeit, das sogenannte "Vertical Farming" einzusetzen. Diese Methode, auch Hausfassaden für die Begrünung zu nutzen, gehört auch zu den Projekten der Gruppe, die hinter der "Essbaren Stadt" steht.

"Es ergibt sich zudem die Chance, unsere Initiative mit dem städtischen Projekt 'Perspektive Innenstadt' zu verknüpfen", sagt Initiativen-Sprecherin Yvonne Mayet. Die Idee des städtischen Projekts sei es, leerstehende Immobilien zu erwerben und bis zum Sommer 2023 innovativen Start-up-Unternehmen mietfrei zur Verfügung zu stellen. "Hier kann Raum geschaffen werden für alles rund um das Thema 'Essbare Stadt'", meint Mayet. Als Bespiele nennt sie einen Unverpackt-Laden, Co-Working-Spaces sowie Indoor-Farming. Stade könnte so verschiedenste Firmen aus dem Bereich der Nachhaltigkeit anlocken.

Projekt für "Essbare Städte und Gemeinden" im Landkreis Stade gestartet

Bei dem jüngsten Treffen von Vertretern der Initiative und der Stadt kam eine weitere interessante Idee zur Sprache: In Stade könnten Stadtmöbel aufgestellt werden. Bei diesen "Parklets" handelt es sich um Sitzgelegenheiten, die temporär in bestimmten Bereichen geschaffen werden. Sie sollen dazu beitragen, sehr ruhige Ecken in der Stadt zu beleben. "Wir haben angedacht, dass die Möblierung inklusive Pflanzinseln in Modulbauweise erstellt und nacheinander in den warmen Monaten in verschiedenen Stadtteilen aufgestellt wird", berichtet Mayet.

Diese möblierten und begrünten Bereiche könnten sich zu Treffpunkten entwickeln und dazu genutzt werden, um Menschen zusammenzubringen, so die Überlegung. Zudem könnten die Pflanz-inseln im Rahmen von Schulprojekten bewirtschaftet werden. "Der Obstbauer, der zu Beginn unseres Projekts eine große Anzahl an Obstkisten für Hochbeete gespendet hat, hat uns für das Stadtmöbel-Vorhaben nun weitere Kisten in Aussicht gestellt", erzählt Mayet.

"Essbarer Stadtteil" für gute Nachbarschaft

Paten für Beete und Grünflächen gesucht

Die Aktivisten von "NiLS" suchen noch Menschen, die sich am Projekt "Essbare Stadt" als Beet-Paten beteiligen möchten. Es geht darum, Grünanlagen nachhaltiger zu gestalten und auch mit Pflanzen zu versehen, die Früchte tragen. Das kann im Rahmen einer Patenschaft für eine Fläche im eigenen Wohnviertel erfolgen. Es sollen auf öffentlichen Grünflächen Obstbäume, Beerensträucher und Kräuter gepflanzt oder auch komplette Gemüsebeete angelegt werden. Die Pflanzen müssen aber nicht alle essbar sein. Sie können auch Tieren Unterschlupf geben oder insektenfreundlich sein.

Um eine gewisse Verbindlichkeit zu schaffen, soll ein Patenschaftsvertrag mit der zuständigen Kommune geschlossen werden. Paten können Einzelpersonen, aber auch Gruppen, Vereine, Betriebe usw. sein. Auch Sponsoren aller Art sind willkommen. Wer sich in irgendeiner Weise an dem Projekt beteiligen möchte, kann sich via E-Mail an stadtnatur-stade@posteo.de informieren.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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