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Pfadfinder bringen das Friedenslicht
Jugendgruppen sorgen für die Verteilung der Flamme im Landkreis

Das Friedenslicht aus Bethlehem soll ein Zeichen für Verbundenheit sein
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  • Das Friedenslicht aus Bethlehem soll ein Zeichen für Verbundenheit sein
  • Foto: Archiv/C. Schaubelt
  • hochgeladen von Maria Weigl

wei/jd. Landkreis. Das traditionelle Friedenslicht aus Bethlehem wird am Sonntag, 13. Dezember, von deutschen Pfadfindern nach Deutschland geholt und dann von Kerze zu Kerze weitergegeben. Sobald das Licht in Hamburg eintrifft, holt es Jan Holthusen vom Stader Pfadfinderstamm "Hasko" ab. Von dort aus macht sich der Pfadi auf den Weg, um die Flamme an die anderen Pfadfindergruppen im Landkreis Stade weiterzugeben.

Holthusens Gruppe hat das Friedenslicht sonst auf dem Stader Weihnachtsmarkt verteilt. Der findet in diesem Jahr nicht statt. Wie die Flamme des Friedens diesmal verbreitet wird, steht noch nicht fest. "Sollten die Friedenslichter abgeholt werden können, dann wird das wahrscheinlich in den Gottesdiensten zu Heiligabend sein", sagt Holthusen.
Den ersten Stopp auf ihrer Reise durch den Landkreis hat die brennende Kerze beim Apensener Pfadfinderstamm "Kleiner Prinz". Die Stammesmitglieder verteilen das Friedenslicht am dritten Advent von 17 bis 19 Uhr in der Kirche von Apensen. Ebenfalls an diesem Sonntag wird das Licht um 17 Uhr in der Friedhofskapelle in Himmelpforten durch die Pfadis des Stammes "Adiko" weitergegeben - im Rahmen einer kleinen Andacht.
Die Fredenbecker Pfadfinder vom Stamm "Likedeeler" wiederum möchten trotz Corona nicht mit der Tradition brechen, das Friedenslicht an Heiligabend weiterzugeben. Dieses Jahr wird das Licht am 24. Dezember von 10 bis 12 Uhr unter freiem Himmel am Pfadfinderheim an der Geestlandschule verteilt. Die Pfadfinder der evangelischen Kirchengemeinde Fredenbeck erhalten ebenfalls das Friedenslicht und reichen es in den Gottesdiensten zu Heiligabend auf dem Fredenbecker Fußballplatz um 14.30 und 16 Uhr weiter.

Selbst nach Hamburg zur Abholung des Friedenslichtes fahren die katholischen Pfadfinder der Stader Gruppe "Klara und Franziskus von Assisi". Danach wird die Flamme in die St.-Joseph-Kirche und in die Heilig-Geist-Kirche nach Stade gebracht. Gemeindemitglieder erhalten das Licht ab Dienstag, 15. Dezember, in einer der beiden Kirchen.

Friedenslicht-Aktion seit 34 Jahren

Die Friedenslicht-Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet das sogenannte Friedenslichtkind das Licht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem (Palästina), bevor es dann in die Welt hinaus getragen wird. In diesem Jahr ist das Friedenslichtkind die neunjährige Maria Khoury aus Bethlehem.  Unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“, welches eigentlich zum 30-jährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung ausgerufen wurde, setzt die Aktion Friedenslicht aus Betlehem ein leuchtendes Zeichen der Verbundenheit. Nach einer internationalen Aussendungsfeier in Salzburg wird das Licht an die Friedenslicht AG der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (rdp) weitergereicht.

Das Friedenslicht aus Bethlehem soll ein Zeichen für Verbundenheit sein

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