Kirchenspende in Stade: Geld für eine gute Sache

Rufen zur Kirchenspende auf (v.li.): Wilfried Behr (St. Johannis), Sylvia Pankop (St. Markus), Heike Kehlenbeck (St. Nicolai), Superintendent Thomas Kück, Heidrun Beinl (St. Wilhadi), Ingeborg 
Carmesin (St. Cosmae) und Werner Hecht (Kirchenamt Stade)
  • Rufen zur Kirchenspende auf (v.li.): Wilfried Behr (St. Johannis), Sylvia Pankop (St. Markus), Heike Kehlenbeck (St. Nicolai), Superintendent Thomas Kück, Heidrun Beinl (St. Wilhadi), Ingeborg
    Carmesin (St. Cosmae) und Werner Hecht (Kirchenamt Stade)
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Alle fünf Stader Kirchengemeinden rufen zu Spendenaktionen auf / Ganz unterschiedliche Projekte

bc. Stade. Die Kirchenspende hat in Stade gute Tradition. Jedes Jahr im Frühjahr rufen die fünf Kirchengemeinden der Stadt Bürger auf, ihren Obolus für einen bestimmten Spendenzweck innerhalb der Gemeinde zu geben oder als Alternative die gemeindeübergreifende kirchliche Arbeit finanziell zu unterstützen. Geld für eine gute Sache also. 2017 kam dabei jedoch so wenig Geld zusammen wie in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr.
Insgesamt 58.772 Euro spendeten die Stader für die Kirchenspende im vergangenen Jahr. 2008 betrug das Spendenaufkommen noch 65.779 Euro. Auffällig dabei: Es gibt immer weniger Spender, die aber immer mehr Geld geben. Im vergangenen Jahr betrug das durchschnittliche Aufkommen je Einzahler 47,74 Euro - so viel wie nie zuvor.
Superintendent Dr. Thomas Kück hat dafür eine Erklärung: "Unsere Vermutung ist, dass viele Bürger bereits für die umfassende Renovierung der St. Wilhadi-Kirche Geld gegeben haben." Deswegen sei die Kirchenspende etwas geringer ausgefallen. Für die Wilhadi-Sanierung kamen Spenden in Höhe von 135.289 Euro zusammen.
In diesem Jahr haben die einzelnen Kirchengemeinde folgende Spendenzwecke definiert:
• Die St. Cosmae-Nicolai-Gemeinde braucht Geld, um einen zusätzlichen Herd (1.500 bis 2.000 Euro) im Gemeindehaus am Bockhorster Weg anzuschaffen. Außerdem soll der Altarraum mit einer passenden Rampe (3.000 bis 3.500 Euro) barrierefrei gestaltet werden.
• St. Nicolai in Bützfleth benötigt Spenden, um die Orgel in der Kirche reparieren zu können - ein zusätzlicher Kostenfaktor, unter dem die sonstige kirchliche Arbeit nicht leiden soll.
• In St. Johannis stehen zwei große Projekte an, für die bereits in den vergangenen zwei Jahr Spenden eingeworben wurden: die Orgelsanierung und die Erneuerung des bunten Glasfensters, das den auferstandenen Christus darstellt. Pastor Dr. Wilfried Behr ist zuversichtlich, dass mit der Grundüberholung der Orgel in 2019 begonnen werden kann. Rund 40.000 Euro soll die Sanierung kosten.
• Die Markus-Gemeinde in Hahle möchte mit dem Geld die Tontechnik in der Kirche verbessern, da die Akustik an vielen Stellen nicht mehr optimal ist. Neue Lautsprecher, Mikrofone, ein Mischpult und ein Verstärker sollen her.
• St. Wilhadi braucht Geld, um die drei großen Messing-Kronleuchter zu erneuern. Außerdem soll die Aufhänge-Vorrichtung mit einem Motor versehen werden, damit niemand mehr waghalsig auf eine Leiter klettern muss, um die Kerzen anzuzünden. Pro Kronleuchter fallen in etwa Kosten in Höhe von 2.000 Euro an.
Spender können aber wie erwähnt auch für gemeinsame soziale Projekte der Kirchen wie z.B. die Stader Tafel, die Wärmestube oder die Seniorenarbeit ("aufsuchende Altenseelsorge") spenden (Spendenzweck B). In einem Schreiben werden die Kirchenmitglieder darüber ausführlich informiert.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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