Metalldiebe verursachen Umweltsauerei in Stade

Unbekannte brachen in die altte Färberei ein
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Öl-Austritt nach Rohrklau in alter Färberei / Polizei ermittelt


tp. Stade.
Mehrere Wochen rätselten die Behörden über die Ursache eines Umweltfrevels auf dem Gelände der leerstehenden Färberei Wielert und Petersen in Stade. Seit Donnerstag, 26. April, musste die Feuerwehr mehrfach ausrücken, um einen schmierigen Ölfilm aus dem angrenzenden Kanal (Wettern) zu beseitigen, bzw. Ölsperren auf der Wasseroberfläche auszulegen. Jetzt steht die Ursache fest: Das Öl trat aus Tanks der Färberei aus, nachdem Metalldiebe Rohre zersägt hatten.

Das teilte der Stade Polizei-Pressesprecher Rainer Bohmbach auf WOCHENBLATT-Nachfrage mit. Die Lage war zunächst unübersichtlich, da die Quelle des Öls unbekannt war. Zwischenzeitlich führte die kommunale Abwasserentsorgung Stade eine Untersuchung des Regenwasserkanals durch und stieß dabei auf keine "heiße Spur". Auch waren auf Betreiben des Kreis-Umweltamtes Stade Fässer mit Säuren und Laugen von dem Industriegelände beseitigt und fachgerecht entsorgt worden.

Polizei-Ermittler fanden schließlich heraus, dass unbekannte Diebe von leeren Tanks im Gebäude Rohre abgesägt und entwendet haben. Dabei, so Sprecher Bohmbach, muss das Öl und möglicherweise weitere Schadstoffe - ausgelaufen und in den Wettern gelangt sein.
Die Ermittlungen dauern an.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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