Grundschule Ottenbeck nahm an Europäischer Woche der Abfallvermeidung teil
Müll richtig sortieren und möglichst vermeiden

Kreisbaurätin Madeleine Pönitz (hinten, 2.v.li.) schaute sich unter anderem das Ergebnis
 der Müllmonster-Station an
  • Kreisbaurätin Madeleine Pönitz (hinten, 2.v.li.) schaute sich unter anderem das Ergebnis
    der Müllmonster-Station an
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  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Stade. Wie lässt sich Müll vermeiden? Und wenn er doch anfällt, wie sollte er richtig entsorgt werden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich die vierte Klasse der Grundschule Ottenbeck im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung. Im Hans-Kelm-Haus des BUND Stade nahmen die 25 Schüler gestaffelt an zwei Tagen an einem Erlebnisvormittag zum Thema "Müllfrei - wir sind dabei" teil.

"Im Sachunterricht beschäftigen sich die Schüler bereits mit dem Thema Umwelt und Müllvermeidung", sagt die Klassenlehrerin der vierten Klasse der Grundschule Ottenbeck, Kendra Dölitsch. Das Wissen zeigten die Schüler während der AG im BUND-Haus an unterschiedlichen Stationen, die die Mitarbeiter vom BUND und der Abfallberatung des Landkreises Stade speziell für dieses Projekt zur Umweltbildung entwickelt haben. Spielerisch konnten sie sich so intensiv mit dem Thema Abfall und Verpackungen beschäftigen.

Während das Kuscheltier "Müllmonster" Abfall sortierte und dabei Hilfe benötigte, wurde auf dem "Müllfriedhof" geschaut, wie lange die unterschiedlichen Verpackungsmaterialien zur Zersetzung in der Natur benötigen. Um alternative Verpackungen wie Trinkflaschen und Brotdosen aus Edelstahl oder wiederverwendbare Stoffbeutel ging es im Spiel "Ich packe meinen Picknickkorb". "Es ist wichtig, dass die Kinder zunächst lernen, was es überhaupt für Materialien gibt. Anschließend geht es darum, wie die Verpackungen richtig entsorgt, weiterverwendet oder durch bessere Alternativen ersetzt werden können", so die Verantwortlichen. Während des Aktionsvormittags wurde auch aus einer alten Dose ein Wildbienenhotel gebastelt.

Die Erkenntnisse des Vormittags sowie aus dem Sachunterricht nehmen die Schüler mit in ihre Familien. Dort tragen sie oftmals dazu bei, dass beispielsweise auch Eltern und Geschwister ihr Verhalten im Bezug auf Müll und seine Vermeidung ändern.

Das Projekt wurde von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung unterstützt. Im kommenden Jahr soll es weitergeführt und auch für die dritten und vierten Klassen der Grundschulen angeboten werden. Bei Interesse oder allgemeinen Fragen zur Abfallvermeidung und -entsorgung stehen die Mitarbeiter des BUND sowie der Abfallberatung des Landkreises zur Verfügung.

Sensibilisieren und dazulernen
(jab).
Die Europäische Woche der Abfallvermeidung hat zum Ziel, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die Fragen rund um die Abfallvermeidung durch Bildungsmaßnahmen zu sensibilisieren. Das Motto in diesem Jahr lautete "Wertschätzen statt wegwerfen - miteinander und voneinander lernen".

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