Stadt Stade und Verein "ZinKKo" bringen Hilfsprojekte auf den Weg

sb. Stade. Kinder mit Migrationshintergrund haben es in Kindergarten und Schule oft schwer. Das liegt u.a. an der Sprachbarriere, die nicht nur die Kinder selbst, sondern auch ihre Familie betrifft. Um diesen Mädchen und Jungen zu helfen, starten derzeit zwei Projekte in der Hansestadt Stade.
So hat das "Netzwerk Interkulturell" der Hansestadt Stade auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen die Gründung eines "Migranten-Eltern-Netzwerkes" zu unterstützen.

Unter dem Motto "Unsere Kinder, unsere Zukunft!" gibt es in Niedersachsen bereits in sieben Städten Migranten-Eltern-Netzwerke. Sie setzen sich für die Interessen von Eltern mit Zuwanderungsgeschichte ein, stärken die Erziehungskompetenz und fördern den Dialog zwischen Eltern und Bildungseinrichtungen von der Kita bis zum Ausbildungsbetrieb. Die künftige Geschäftsstelle des Netzwerks soll bei Karina Holst, Referentin für Integration der Hansestadt Stade, angesiedelt werden. Infos unter Tel. 04141 - 401 103, E-Mail: karina.holst@stadt-stade.de

Der Stader Verein "ZinKKo - Zentrum für interkulturelle Kommunikation und Kompetenz" möchte bei diesem Projekt mit der Hansestadt Stade zusammenarbeiten. Der Verein setzt derzeit ein Pilotprojekt um: Gut deutsch sprechende Migranten werden zu Multiplikatoren geschult, die ihr Wissen über das deutsche Bildungssystem an Migranten mit geringeren oder keinen Deutschkenntnissen weiter vermitteln. Rund 30 Migranten nehmen an der Hundert Stunden umfassenden Schulung teil. Referenten sind Lehrkräfte und andere Pädagogen.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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