Skater-Park für 80.000 Euro

Skater der ersten Stunde auf der Stader Anlage: Marvin Abbouth freut sich auf die bevorstehende Modernisierung
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Stadt baut neue Sport-Anlage unter der Hansebrücke am Bahnhof

tp. Stade. Neue Attraktion für junge Trendsportler in Stade: Unter der Hansebrücke am Bahnhof lässt die Stadt Stade einen top-modernen Skater-Park bauen. Spätestens im Frühsommer soll der neue "Hansepark Stade", der an Stelle der alten, im Jahr 2002 errichteten Anlage tritt, fertiggestellt sein.

"Das eigenständige Projekt 'Hansepark Stade' wird in jeder Hinsicht von der Stadt unterstützt und gefördert", sagt der städtische Kulturmanager Dr. Andreas Schäfer. Die Hälfte der Gesamtkosten von 80.000 Euro trägt die Stadt. Die übrigen 40.000 Euro stammen von Sponsoren.

An der Spendenakquise waren Mitglieder der Skater-Gemeinschaft, die sich seit vielen Jahren unter der Hansebrücke trifft, beteiligt. Die Gruppe drehte unter anderem einen Kurzfilm, mit dem sie die Dringlichkeit der Erneuerung der abgenutzten Anlage unterstrich.

Die Stader Skater wirkten auch am Konzept des neuen "Hansepark Stade" mit. Zudem begleiteten Fachleute aus der Skater-Szene die Projektentwicklung. Bei der Stadt geht man daher davon aus, das die neue Anlage "von Skatern für Skater" qualitativ hochwertig und langlebig ist. Der aus einem halben Dutzend stabiler Beton-Elemente bestehende "Hansepark Stade" soll auch bei hoher Beanspruchung mindestens zehn Jahre ohne größere Schäden bleiben.

Laut Dr. Andreas Schäfer übt bereits der bestehende Skater-Park eine hohe Anziehungskraft auf Jugendliche aus. Das liege an der geschützten Lage unter der Brücke, die dank einer Spende des Chemie-Riesen Dow neuerdings auch beleuchtet ist, und an der an der Eisenbahn- und S-Bahn-Anbindung. Überdies verfüge die Stadt Stade über das einzige Skater-Fachgeschäft im weiteren Umkreis.

Dr. Schäfer rechnet nach der Modernisierung der Anlage mit einem noch höheren Zulauf. "Wenn die Trendentwicklung und der Zuwachs im Extremsportbereich so schnell weiter wachsen, kann man davon ausgehen, dass in zehn Jahren weitere Elemente die Anlage bereichern werden und dass sich Stade sich zur kleinen Attraktion für Extremsportler entwickelt."

Einer, der sich über die gute Nachricht freut, ist Marvin Abbouth (26). Er nutzt die Anlage seit zwölf Jahren: "Eine Modernisierung wurde auch Zeit. Die alten Rampen sind marode." Aufgrund von scharfen Kanten, Unebenheiten und rutschiger Kunststoff-Oberfläche herrsche Sturz- und Verletzungsgefahr.

In Kürze startet die Auftragsvergabe für den "Hansepark Stade". Angepeilter Baustart ist - abhängig von der Wetterlage - im Frühjahr. Einige Monate später soll die Anlage im Rahmen eines Festes mit Musik und eines Skater-Wettbewerbes eingeweiht werden.

Die Nutzung des Stader Skater-Parks bleibt auch nach der Modernisierung gratis.
• Infos im Internet: www.hansepark-stade.de.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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