So wohnten unsere Ahnen: Frühmittelalter-Fund in der Harsefelder Straße

Grabunsgleiterin Andrea Finck mit einer Skizze das Haus-Grundrisses
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Stadtarchäologen graben in künftiger Neubausiedling Pfostenbau und Grubenhaus aus

tp. Stade. Für Laien sind es nur ein paar schwarze Flecke im gelben Sand - die Profis von der Stader Stadtarchäologie hingegen sehen in ihrem neuesten Fund eine spannende und seltene geschichtliche Entdeckung. Im künftigen Neubaugebiet zwischen der Harsefelder Straße und Klarer Streck gruben die Altertumsforscher ein frühmittelalterliches Pfostenhaus und ein urtümliches Grubenhaus aus.

Wo künftig moderne Einfamilien-Bungalows errichtet werden, gewinnen die Archäologin um Grabungs-Chefin Andrea Finck derzeit Erkenntnisse über die Wohnbedingungen der Menschen etwa aus dem achten Jahrhundert. Mit Handskizzen und Fotos wird das Werk früherer Baumeister an der riesigen Grabungsstelle dokumentiert. Das große, rund 20 Meter lange Pfostenhaus - ein Vorgänger des heutigen Niedersachsen-Hauses - beherbergte Menschen und Tiere unter einem Dach. In dem kleineren Grubenhaus standen die Bewohner bis zum Bauchnabel unter der Erde.

Liebe Leser, mehr über den Ausnahme-Fund erfahren Sie in einer kommenden WOCHENBLATT-Ausgabe.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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