"Stader Goldfisch" Chantal Kasch erzielt weitere Schwimm-Erfolge in den USA

Die Leistungssportlerin Chantal Kasch studiert in den USA Psychologie und Strafjustiz und lernt zudem Koreanisch
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lt. Stade. Wasser ist ihr Element: Kein Wunder also, dass Chantal Kasch (21) noch nicht eine Sekunde bereut hat, das Stipendium an der Universität von Sioux Falls im Mittleren Westen der USA (South Dakota) angenommen zu haben. Seit 2017 trainiert die als "Stader Goldfisch" bekannte Jungsportlerin dort im Schwimm-Team der "Cougars" (Pumas), wie sich die Sportabteilung der Uni nennt.
Und das harte Training mit 20 Stunden pro Woche zahlt sich aus: So hat Chantal im Jahr 2019 zum einen mit ihrer Staffel den siebten Platz bei den Nationalmeisterschaften belegt und zum anderen eins ihrer ehrgeizig gesteckten Ziele erreicht: die Qualifikation als Einzelschwimmerin bei den Nationals der zweiten Schwimmliga der US-Uni-Mannschaften.
"Das bedeutet für mich einen Monat extra Training von Februar bis März", sagt Chantal, die in Deutschland zuletzt beim Buxtehuder Schwimm-Club als erfolgreiche Brustschwimmerin aktiv war und auch in den USA schon mehrere Erfolge bei Wettkämpfen errungen hat.
Dass sie Bahnen zieht, während viele ihrer Kommilitonen die berühmte "Spring Break" feiern, stört Chantal nicht. Der Sport und das Studium der Psychologie und Strafjustiz stehen bei ihr ganz klar an erster Stelle. Nach ihrem Abschluss 2021 möchte Chantal am liebsten im Bereich der klinischen Psychologie arbeiten und kann sich vorstellen, sowohl mit Kriminellen als auch mit Opfern therapeutisch tätig zu sein.
Als größte Herausforderung derzeit bezeichnet Chantal, neben allen Verpflichtungen auch noch Zeit für sich zu finden. "Man muss aufpassen, dass man auch außerhalb des Beckens nicht untergeht", sagt die Sportlerin.
Dabei hat sie für sich einen Ausgleich gefunden, der für viele andere wohl nur noch eine weitere Belastung wäre: Chantal trifft sich immer sonntags mit einer Gruppe Studenten und lernt gemeinsam mit ihnen Koreanisch. Im vergangenen Jahr war sie zum ersten Mal in Korea, eine weitere Reise zur Partner-Uni ist in diesem Jahr geplant.
Und natürlich kommt Chantal auch wieder zu ihrer Familie nach Stade. Grundsätzlich sei das Leben in den USA aber angenehmer, findet Chantal. Die Leute seien offener, freundlicher und kontaktfreudiger als die Deutschen, hat die Schwimmerin festgestellt. Außerdem sei der Winter in South Dakota schöner als hier, weil es dort immer kalt ist und schneit.

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