Pflegenotstand
Stader Sozialverband VdK fordert eine Pflegevollversicherung

(nw/bo). Fehlende Pflegekräfte, mangelnde Kurzzeitpflegeplätze sowie steigende Heimbeiträge: Anlässlich des Tages der Pflege am 12. Mai erinnerte Michael Heinsohn, stellvertetender Stader Ortsverbandsvorsitzender des Sozialverbands VdK, an das drängende Thema Pflegenotstand. Um eine würdevolle Pflege möglich zu machen, plädiert der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen für die Einführung einer Pflegevollversicherung.

Immenser Eigenanteil

Seit Jahren fordert der VdK angemessene Löhne für Pflegekräfte. Doch solche Ausgaben dürften nicht zulasten der Versicherten gehen. "Schon jetzt ist ein Großteil der Pflegeheimbewohner in Niedersachsen und Bremen auf Hilfe zur Pflege angewiesen, weil sie die immensen Eigenanteile nicht mehr aufbringen können", erklärt der VdK-Landesvorsitzende Friedrich Stubbe. "Die notwendigen Lohnerhöhungen können deshalb nur mit einer Pflegevollversicherung einhergehen, die alle pflegerischen Kosten übernimmt. Beschäftigte und Pflegebedürftige haben ein Anrecht darauf und müssen sich gleichermaßen darauf verlassen können, dass die Pflege sie nicht in die Armut treibt."

Autor:

Susanne Böttcher aus Buxtehude

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