Licht per Anruf
Straßenlaternen können in Wangersen jetzt per Smartphone eingeschaltet werden

Bei der Einweihung der "smarten Straßenbeleuchtung" waren Nils Möller (v.li.), Joost Meyer, Christa Heins als Bürgerin und der stellvertretende Bürgermeister Hans-Werner Heins anwesend
  • Bei der Einweihung der "smarten Straßenbeleuchtung" waren Nils Möller (v.li.), Joost Meyer, Christa Heins als Bürgerin und der stellvertretende Bürgermeister Hans-Werner Heins anwesend
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Wangersen. Nachts schaltet sich die Straßenbeleuchtung in Wangersen und andernorts zu einer bestimmten Uhrzeit ab. Wer dann noch unterwegs ist, der benötigt eine Taschenlampe. Oder muss künftig nur noch einen Anruf tätigen. Denn ab sofort ist in Wangersen die "smarte Straßenbeleuchtung" aktiv. Am Montag wurde sie in kleiner Runde eingeweiht.

Im Rahmen der sozialen Dorfentwicklung seien zahlreiche Gespräche geführt worden. "Viele haben sich gewünscht, dass die Beleuchtung nachts länger angeschaltet bleibt", erzählt Dorfmoderator Nils Möller. Davon hat auch der gebürtige Wangerser und Student des Wirtschaftsingenieurwesens Joost Meyer (21) Wind bekommen. Er hatte davon gelesen, dass es eine App gibt, mit der die Straßenbeleuchtung gesteuert werden kann. "Das muss auch einfach gehen", dachte sich Meyer. Die Lösung hat er nun in seiner Heimat umgesetzt: Ein Anruf und das Licht geht an.

Über ein Modul mit einer SIM-Karte, das reagiert, sobald ein Anruf eingeht, wird ein Schaltkreis geschlossen und die Lampen eingeschaltet. Eine Zeitschaltuhr sorgt anschließend dafür, dass nach 15 Minuten das Licht wieder erlischt. Allerdings kann nicht jeder beliebe Spaziergänger die Lampen anschalten. Zuvor sei eine Registrierung der eigenen Handy- oder Festnetznummer nötig, so Möller. Um die Wangerser genauer zu informieren, sollen bald Wurfzettel verteilt werden. Dort gibt es dann auch die Kontaktdaten, über die man sich registrieren lassen kann.

Das Ganze laufe nun als Pilotprojekt, so Möller. Die Kosten für die Investition betrugen tatsächlich nur 110 Euro und wurden von der Gemeinde getragen. Die Nachbargemeinden hätten auch schon Interesse angemeldet. Nun werde noch die dunklere Jahreszeit abgewartet, um das Projekt ausgiebig zu testen.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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