Totenstille auf der B73

Einsatz in Stade: Vorarbeiter Christian Mayer (li.) und Sanierungsprofi Philipp Kubitza aus Dannenberg verstreichen Mörtel an der Bruchkante   Fotos: tp
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Nach Brücken-Crash in Stade: Fünf Tage Betonsanierung an der Fußgänger-Überführung

tp. Stade. Nur das Schaben der Maurerkelle und das Flattern der Wetterschutz-Plane am Baugerüst durchdrang am Donnerstag die Totenstille auf der verwaisten Bundesstraße B73 in Stade. Polier Christian Mayer und sein Handwerker-Kollege Philipp Kubitza hatten ausnahmsweise einen "ruhigen Job" auf dem Bau. Für die Sanierungsarbeiten an der Brücke war die ansonsten stark befahrene B73 von Montag bis Freitag voll gesperrt.

Wie berichtet, war im Juli der Fahrer eines Lastwagens mit einem Bagger auf der Ladefläche gegen die Fußgängerbrücke über die B73 beim Gewerbegebiet Süd geprallt. Betonteile wurden abgeschlagen und Glieder des Bewährungs-Stahls durchtrennt. Zwischen dem Ende der Autobahn am Kreisel Kaisereichen und dem Abzweig Harsefelder Straße musste die Strecke jetzt für die fünftägige Brückenreparatur gesperrt werden. Eine weiträumige Umleitung war ausgeschildert.

Zunächst reinigte eine Spezialfirma mit einem Hochdruckgerät die beschädigten Stellen. Das Duo Mayer und Kubitza von der Firma SBI aus Dannenberg schweißte am Mittwoch die neuen Eisenteile an. Am Donnerstag trugen die Sanierungsprofis dann Schicht für Schicht Reparatur-Mörtel auf die bis zu zwölf Zentimeter tiefen Bruchkanten im Beton auf.
Zwischendurch musste der Speis mitunter eine Stunde aushärten. "Eine Routinearbeit, die allerdings mit Sorgfalt ausgeführt werden muss", betonte Bauleiter Mayer, der mit seinem Team in ganz Norddeutschland auf Baustellen unterwegs ist. Am Freitag schließlich erfolgte die Bauabnahme, dann wurde das Gerüst abmontiert und die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.

Pendler atmen auf: Der von vielen Autofahrern befürchtete Mega-Stau blieb zwar aus. Während der Berufsverkehrs kam es aber im Stadtgebiet zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ein neuralgischer Punkt war die Sachsenstraße, die zwischen Harburger Straße und Harsefelder Straße als Schleichweg genutzt wurde. 

Die Verkehrspause wurde zugleich für Baumschnitt entlang der B73 genutzt.

Einsatz in Stade: Vorarbeiter Christian Mayer (li.) und Sanierungsprofi Philipp Kubitza aus Dannenberg verstreichen Mörtel an der Bruchkante   Fotos: tp
Unter der Fußgängerbrücke - mitten auf 
der B73 - stand das Baugerüst
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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