Umzug der Stader Retter in knapp drei Stunden

Zugführer Frank Umlandt (li.) und sein Stellvertreter Stefan Tietje mit Umzugskartons
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Feuerwehr Campe ist am neuen Standort in Riensförde

tp. Stade. Umzugsfieber herrschte am Wochenende bei der Stader Feuerwehr. Der Zug II hat am Sonntag mit seinem Fuhrpark das neue Domizil in Riensförde bezogen. In nur knapp drei Stunden waren die Einsatzfahrzeuge und die zugehörigen Geräte im Neubau. "Alles hat gut geklappt", resümiert Zugführer Frank Umlandt (45), der die Aktion mit seinem Stellvertreter Stefan Tietje von langer Hand minutiös geplant hatte.

Wie mehrfach berichtet, ließ die Stadt Stade als Ersatz für das nicht mehr zeitgemäße und zu enge Gerätehaus an der Sachsenstraße den moderne Ersatzbau am Helmster Weg in der Heidesiedlung Riensförde errichten. Kosten: 2,7 Millionen Euro. Weitere 150.000 Euro fließen in Inventar und Technik. Vier Jahre wurde geplant, fast zwei Jahre gebaut.

Der 1.200 Quadratmeter große Zweckbau mit 31 Räumen von der Besucherecke über Büro bis zur Küche verfügt über einen WLAN-Anschluss, Wärmepumpe und Fotovoltaik-Anlage. Große Displays informieren die Retter über die jeweils aktuellen Einsätze. Die sieben Fahrzeug stehen in geräumigen Garagen.

Laut Frank Umlandt sind die Bauarbeiten fast abgeschlossen. Eine Malerkolonne erledigt Restarbeiten. Techniker montieren die Schließanlage. Auf der Auffahrt werden die letzten Pflastersteine verlegt.

Während des Umzugs wurden die 112-Retter übrigens nicht unterbrochen. Der Alarmmelder blieb stumm.

Im neuen Stadtteil Riensförde haben übrigens viele der 60 Brandschützer aus dem Zug II ein Eigenheim erworben.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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