Warten auf den Mast

Die "Wilhelmine" auf der Hatecke-Werft am Hafen in Freiburg
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Wilhelmine von Stade auf der Werft in Freiburg / Verein beklagt Einnahme-Einbußen

tp. Stade/Freiburg. Auch ohne Mast und mit Lack-Flecken am Bug macht die Wilhelmine von Stade eine gute Figur: Das historische Schiff mit dem Heimathafen Stade liegt derzeit in Freiburg in Nordkehdingen.

Nach einer Sicherheitsprüfung im November 2017 wurde der Elb-Ewer im März zur Hatecke-Werft am Freiburger Hafen gebracht. "Alle waren guter Hoffnung dass die Wilhelmine zum Hamburger Hafengeburtstag mit neuem Mast fahren würde, doch leider lief diese Hoffnung ins Leere", sagt  Klaus Kramski vom Verein zur Pflege alter Seemannschaft
„Wilhelmine von Stade“.

Die Werft habe es erst Ende April geschafft, den alten Mast abzubauen. Bisher gebe es noch keinen Ersatz, so Kaminski: "Erst wenn die Werft einen Stamm beschafft hat, können die Mitarbeiter anfangen, daraus einen Mast für das Segelschiff herzustellen."

Nicht nur dass die Wilhelmine während der Tourismus-Saison als Blickfang am Neuen Hafen in Stade fehle - dem Verein gingen auch die Einnahmen aus den im Sommer üblichen Gästefahrten verloren. Zudem, so Kaminski, vermisse die Besatzung "ihr" Schiff. Die Wilhelmine dient der sozialen Jugendarbeit.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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