Wasser- und Schifffahrtsamt: "In Stade sind wir gut aufgehoben"

Anpacken für den Spatenstich: Am vergangenen Freitag starteten offiziell die Bauarbeiten am Burggraben
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bc. Stade. Jetzt geht es endlich los. Nachdem bereits im vergangenen Sommer die Gebäude des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Hamburg (WSA) gegenüber des Stader Holzhafens den Abrissbaggern zum Opfer gefallen sind, hat die Behörde am vergangenen Freitag nun feierlich den Spatenstich für den Bau eines neuen Dienstgebäudes sowie einer neuen Werkstatt begangen. Bürgermeisterin Silvia Nieber durfte ebenfalls einen Spaten in die Hand nehmen: „Herzlichen Dank an das WSA für das Bekenntnis für diesen historischen Standort“, so Nieber. Seit 1938 haben die Wasserbauer ihr Zuhause bereits am Burggraben neben dem Schleusenhaus.
Keinesfalls sicher war es laut WSA-Leiter Detlef Wittmüß, dass die Wasserbauer ihren Außenbezirk in Stade aufrechterhalten würden: „Auch wir haben uns die Frage gestellt, ob wir den Standort angesichts von Einsparvorgaben weiter brauchen.“ Selbst als die Planung schon weit fortgeschritten war, stellte der Bundesrechnungshof noch einmal unangenehme Fragen: „Letztlich sind wir in Stade aber gut aufgehoben, ein anderer Standort wäre ineffizient“, so Wittmüß.
Rund zwei Mio. Euro wird der Bund in Stade investieren. Das Hauptgebäude wird ein Rotklinker-Bau sein. Zur Wasserseite wird ein Gebäude im Holzrahmenbau mit dem Charme eines Bootsschuppens errichtet werden. Alles nach den neuesten Energiestandards. 13 Monate soll der Bau dauern.
Das WSA beschäftigt in Stade 25 Mitarbeiter. Sie sind zuständig für die Uferunterhaltung an der Elbe und den Nebenflüssen. Der Bereich umfasst die Este, Lühe, Schwinge, den Ruthenstrom, die Bützflether und Wischhafener Süderelbe sowie den Freiburger Hafenpriel. Zudem gehören der Unterhalt von 14 Leuchtfeuer auf der linken Elbseite, fünf Pegeln und der Betrieb des inneren Estesperrwerks zu den Aufgaben des WSA.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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