Kursus an der Traum-Küchenmaschine
WOCHENBLATT-Volontärinnen backen weihnachtlichen Kuchen

Der beste Moment der Backaktion: Die WOCHENBLATT-Volontärinnen Jaana Bollmann (li.) und Maria Weigl probieren den leckeren Gugelhupf
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  • Der beste Moment der Backaktion: Die WOCHENBLATT-Volontärinnen Jaana Bollmann (li.) und Maria Weigl probieren den leckeren Gugelhupf
  • Foto: Riebesell
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(jab/wei). Viele erfüllen sich von ihren ersten Ausbildungsgehältern ihre lang gehegten Träume - so auch Redaktionsvolontärin Maria Weigl. Am Schnäppchen-Freitag vor einigen Wochen gönnte sie sich eine amerikanische Küchenmaschine, statt im typischen Rot allerdings in einem schlichten Grau. Weil es ein Weihnachtsgeschenk an sich selbst war, verbot sich ein Testlauf vor dem 24. Dezember. Da war es ein Glück, dass ihre Kollegin Jaana Bollmann sich diesen Wunsch bereits erfüllt hatte und ihr Gerät zum Ausprobieren zur Verfügung stellte. Die beiden berichten von ihrer gemeinsamen Backaktion, wobei Jaana Bollmanns Erzählung kursiv gedruckt ist und die von Maria Weigl in Normalschrift.

An die Schüssel, fertig, los: So sah es ungefähr aus, als wir zwei WOCHENBLATT-Volontärinnen uns in meiner kleinen Küche ans Werk machten. Zunächst galt es, ein geeignetes Versuchsobjekt - sprich: Rezept - herauszusuchen. Vor gut einem Jahr war der Marmor-Gugelhupf mit Spekulatiusgeschmack mein erster Versuch mit der Küchenmaschine. Daher durfte sich Maria daran direkt einmal versuchen.

Als ich bei meiner Kollegin Jaana ankam, stand schon alles für mich bereit. Die Zutaten waren aus dem Schrank geholt und auch die Küchenmaschine stand auf der Arbeitsfläche. Um ehrlich zu sein, war ich doch etwas erschrocken, als ich sah, wie groß die Maschine war. Ich hatte sie etwas kleiner in Erinnerung. Nachdem ich mein zukünftiges Weihnachtsgeschenk begutachtet hatte, machten wir uns gleich an die Arbeit und ich konnte es gar nicht abwarten, den Kuchen zu probieren.

Zunächst erklärte ich Maria das Gerät. Die leistungsstarke Maschine hat den Vorteil, dass sich die dazugehörigen Schüsseln am Boden festdrehen lassen. Danach muss man das richtige Rührwerkzeug auswählen, in der Maschine einhaken und je nach Festigkeit des Teigs später auch austauschen. So wird das künftige Backwerk stets optimal gerührt. Um nun alles auszutesten, durfte Maria die Vorbereitungen allein treffen.

Also befestigte ich den Rühraufsatz an der Maschine und schraubte die Rührschüssel auf die dafür vorgesehene Halterung. Anschließend landeten die ersten Zutaten in der Rührschüssel. Eine Hilfe sollte dabei der Spritzschutz mit Einfüllhilfe sein. Die trichterförmige Einfüllhilfe fand ich wirklich nützlich, der Spritzschutz funktionierte bei meinem Testlauf allerdings nicht so gut. Nach dem Zubereiten des Teiges musste dieser nur noch in die passende Form gefüllt werden und im Ofen backen.

Währenddessen konnte die Dekoration in Form von gezuckerten Cranberrys und Rosmarinzweigen vorbereitet werden. Eine kleine Schmiererei, die sich aber optisch am Ende absolut lohnt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Zum Schluss stand das Beste auf dem Programm des Tages: das Probieren. Fazit: ein leckerer Kuchen. Ich freue mich jetzt ganz besonders, mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst auszupacken und mit dem Backen loszulegen.

Das Rezept zum Nachbacken

Zutaten für den Teig:
200 g weiche Butter (plus etwas mehr Butter zum Fetten der Form)
200 g feiner Zucker
4 Eier, raumtemperiert
300 g Mehl (plus etwas mehr für die Form)
2 TL Backpulver
3 TL Spekulatiusgewürz
1 Prise Salz
150 ml Milch
Für den Kakaoteig dazu:
30 g Backkakao
2-3 EL Milch
2 EL Zucker
Für den Schmand-Zuckerguss:
1-2 EL Schmand (Molke bitte vorher abgießen)
so viel Puderzucker (gesiebt), bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist
Zum Verzieren:
1 Eiweiß
Rosmarinzweige
Cranberrys

Zubereitung:
1. Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform mit flüssiger Butter ausstreichen und mehlen.
2. Weiche Butter und Zucker mehrere Minuten lang cremig rühren. Danach alle anderen Zutaten hinzugeben und mischen, bis es eine Masse ist.
3. Eier nacheinander zum Teig geben und das Nächste erst dann beimengen, wenn das Vorherige nicht mehr sichtbar ist.
4. Mehl, Backpulver, Spekulatiusgewürz und Salz mischen. Dann abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und nur so lange bei geringer Geschwindigkeit mischen, bis keine Mehlinseln mehr zu sehen sind.
5. Teig halbieren. Zu einem Teil Kakaopulver, Milch und Zucker geben.
6. Hälfte des hellen Teigs in die Form geben, dann den gesamten Kakaoteig und zuletzt den übrigen hellen Teig. Mit der Gabel in Strudeln durchgehen. Leicht glatt streichen und im Ofen für 55-60 Minuten backen. Den Kuchen auskühlen lassen und stürzen.
8. Cranberrys und Rosmarinzweige mit Eiweiß benetzen, in Zucker wälzen und trocknen lassen.
9. Für den Schmand-Zuckerguss Schmand glatt rühren und gesiebten Puderzucker hinzufügen, bis eine zähflüssige Masse entsteht. Auf dem Kuchen verteilen. Weihnachtlicher Gugelhupf mit frostiger Deko

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